Kränze aus Hopfen

Anleitung: Kränze aus Ranken vom Hopfen

Jedes Jahr muss der Hopfen abgeschnitten werden, der am Stelzenhaus im Garten rankt. Für den Kompost eignen sich die Ranken nur bedingt, weil sie sehr langsam verrotten. Deshalb entsorgen wir den größten Teil tatsächlich über den Müll, was mir ansonsten im Garten sehr widerstrebt. Und damit nicht alles im Müll landet, ernte ich immer einen Teil der Dolden (für beruhigenden Tee) und winde Kränze aus einigen Ranken. In diesem Jahr habe ich mir dafür die dicksten Ranken herausgesucht. Statt Hopfen kann man auch Weidenruten, Ranken vom Wilden Wein oder andere weiche Zweige nehmen. Wie man dabei ohne Zusatzmaterialien (Draht, Bindfaden etc.) auskommt, zeige ich in der Schritt-für-Schritt-Anleitung. (Die Methode funktioniert, auch wenn sie wahrscheinlich eher laienhaft ist. Ich bin halt keine gelernte Floristin.)

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Cherimoya

Cherimoya wächst, Granatapfel auch

Im Frühling hatte ich ja einige dicke Cherimoya-Kerne in Aussaaterde gelegt und darauf gehofft, dass zumindest einer davon treibt. Was gelungen ist. Und jetzt, am Ende des Sommers, ist der Sämling schon gute 40 Zentimeter hoch, was das Beitragsfoto oben zeigt. Im nächsten Frühling wird sie neue Erde und einen größeren Topf bekommen.

Und noch ein Experiment ist offensichtlich gut gelungen: Von den Kernen eines Granatapfels, die ich im Frühling ebenfalls auf Aussaaterde legte und immer schön feucht gehalten habe, sind einige angegangen. Die Pflänzchen sind jetzt etwa 15 Zentimeter hoch. Weiterlesen

Calamondin Orange: Was tun mit den Früchten?

Auf dem Foto sieht das Bäumchen ja noch kraftstrotzend aus, und die Blüten sind auch alle zu Früchten geworden. Aber am Ende des Sommers war das Bäumchen halb tot. Die Früchte habe ich deshalb  Anfang September abgenommen, um wenigstens den letzten Hauch von Leben in dieser Pflanze zu retten. Welchen Fehler ich gemacht habe, weiß ich nicht, aber es scheint so, dass ich im Sommer zu wenig gegossen habe. Jetzt steht es fast ohne Blätter auf der Fensterbank in der Küche. Im Gegensatz zu anderen Zitruspflanzen kann Calamondin nämlich warm überwintert werden. Aber was sollte ich mit den extrem sauren Früchten anfangen?

Was genau eine Calamondin Orange ist, erfahrt Ihr hier: https://www.gartenlexikon.de/calamondin-orange/

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Die Ernte läuft…

Im Moment ist das Wetter für die Pflanzen gut. Es entwickelt sich alles aufgrund der nicht zu heißen Temperaturen und des ausreichenden Regens gut. Der Hopfen muss zum Beispiel diese Woche noch abgeschnitten werden, sonst samt er sich aus. Einige Dolden werde ich für Tee tocknen und einige Ranken werde ich als Dekomaterial nutzen und auch verschenken.

Ein Erntedurchgang vom Hochbeet und aus den Tomaenkübeln.

Es ist zwar für die Tomaten nachts schon zu kalt, so dass einige Pflanzen schon gelbe Blätter bekommen. Aber der Ertrag ist zumindest zufriedenstellend. Für Salate gibt es mehr als genug der roten, gelben und dunklen Früchte. Ich habe auch schon 2,7 Liter Sauce eingemacht, um im Winter keine passierten Tomaten kaufen zu müssen. In der Küche steht schon der nächste Korb mit Tomaten zum Einkochen.

Die Strauchrosen im Garten machen sich zur zweiten Blüte fertig oder blühen bereits, so wie die dunkelrote Balmoral:

Eigentlich ist die Rose noch viel dunkler als auf dem Foto, aber selbst wenn der Weißabgleich stimmt und ich eine volle Blende runtergehe, ist das Bild noch zu hell.

Was mich freut: Die Herbstalpenveilchen haben die Umsetzaktion vom Schattenbeet unter das Geißblatt gut überstanden und blühen gerade. Unvermeidlich ist aber auch, dass dort noch anderes Grünzeug wächst, das ich nicht dort haben möchte. Nach dem Fotografieren musste es dann auch weichen…

Tschüß und bis bald!

Christina

 

Tee aus dem Harzer Garten

Gestern habe ich noch schnell einige Kräuter, Blätter und Blüten gesammelt, bevor heute die große Hitze wieder zurück gekommen ist. Heute Nachmittag sind es draußen 29 Grad, in den nächsten Tagen werden bis zu 34 Grad erwartet. Da ist mir mein kühles Haus lieber…

Als ich zum ersten Mal meinen Gartentee herstellte, habe ich die Kräuter noch als Büschel aufgehängt. Das mache ich inzwischen nicht mehr. Ich lege sie lieber locker in Körbe und wende sie immer mal wieder, wenn ich im Wohnzimmer an dem großen Esstisch vorbei komme, wo ich die Körbe aufgestellt habe. Das funktioniert sehr gut, denn dort gibt es keine Sonneneinstrahlung, und die Kräuter sind zuverlässig immer trocken.

Diesmal habe ich folgende Zutaten verwendet (das Mengenverhältnis richtet sich nach den Erntemöglichkeiten im Garten):

Zitronenmelisse, Heidekraut, Pfefferminze, Kamille, Organgenblüten (zugekauft), Blätter von schwarzer Johannisbeere, Brombeerblätter, Himbeerblätter, Lavendelblüten, Erdbeerblätter, Salbei, Thymian, Zitronenverbene.

Die Blätter von den Obstbüschen sind jeweils nur ganz junge Blätter von den Triebspitzen. Eigentlich soll man diese ja schon im Frühjahr ernten, wenn die Pflanzen nach dem Winter beginnen, neu auszutreiben. Aber diesen Termin verpasse ich fast immer. Und so große Mengen braucht man ja für zwei Personen auch nicht.

In Erwartung eines hoffentlich angenehm temperierten Abends sage ich

tschüß

Christina

„Dach“ über dem Kopf: DIY Pergola

Heute ist ein Regentag. Daher will ich mal berichten, was wir Neues im Garten gebaut haben: eine Pergola, an die wir noch zwei Weinpflanzen setzen werden, sobald der Regen aufhört. Eigentlich wollten wir den Sitzplatz im Garten ja mit Kies oder Schotter auslegen, damit die Stühle nach Regengüssen nicht im Rasen einsinken. Das lassen wir nun aber. Wir werden in solchen Fällen lieber Bretter unter die Stuhlbeine legen und nicht die ganze Fläche mit Vlies und Steinen belegen. Das Insektenleben im Kräuterrasen und im Boden soll lieber so weitertoben wie bisher. Aber die Pergola soll uns etwas Schatten bieten.  Und so sind wir beim Bau vorgegangen:

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Buchtipp: Killer Pflanzen

Tage wie diese mit fiesem Regenwetter laden förmlich dazu ein, mal wieder die Nase in ein Buch zu stecken. Da habe ich heute aus meiner Garten-Bibliothek eines herausgesucht, dass ebenso informativ wie spannend und unterhaltend ist: Killerpflanzen – Tödliche Verteidigungsstrategien der Pflanzenwelt. Geschrieben von Dr. Elizabeth A. Dauncey und Dr. Sonny Larsson.

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