Frühling mit Phalaenopsis

Seit einiger Zeit blüht die weiße Phalaenopsis im Hausflur. Es ist die Einzige, die zuverlässig immer wieder Blüten zeigt. Die anderen wollen nicht, egal was ich tue. Trotzdem dürfen sie bleiben, schließlich sind sie ja am Leben, schieben neue Blätter und bekommen immer mehr (Luft-)Wurzeln oder mal einen neuen Trieb (das macht die Dendrobium nobile). Neulich habe ich auch meinen ersten Bonsai gekauft – wieder mal eine Rettungsaktion beim Discounter.

Weiterlesen

Sponsored Post Learn from the experts: Create a successful blog with our brand new courseThe WordPress.com Blog

WordPress.com is excited to announce our newest offering: a course just for beginning bloggers where you’ll learn everything you need to know about blogging from the most trusted experts in the industry. We have helped millions of blogs get up and running, we know what works, and we want you to to know everything we know. This course provides all the fundamental skills and inspiration you need to get your blog started, an interactive community forum, and content updated annually.

Schnee, die Dritte, und diesmal heftig

Auch wenn das Bild zum Beitrag farbenfroh ist, denn meine Kamelie blüht endlich wieder einmal, waren die vergangenen Tage eher nicht so froh. Der von den Wetterfröschen angekündigte Schnee kam, und zwar mit Sturm und Verwehungen und allem Drum und Dran. Bei uns fielen innerhalb von 48 Stunden knapp 50 cm Schnee, im Schnitt, denn durch die Verwehungen stapelte sich die weiße Pracht mancherorts auch höher.

Weiterlesen

Wie weiße Seide …

… so sieht die Amaryllis-Blüte aus. Wie in jedem Jahr hat die weiße Amaryllis, eigentlich handelt es sich ja um einen Ritterstern, einen Trieb mit zwei Blüten hervorgebracht. Doch beide sind abgeknickt. Die oben abgebildete schon im Knospenstadium, die zweite, als sie halb aufgeblüht war. Irgendwie habe ich dieses Jahr nicht so richtig das Händchen für diese Pflanzen.

Die rote, über die ich neulich geschrieben hatte, scheint eher an Wurzelfäule zu leiden. Allerdings hat sie noch einige gesunde Wurzeln, so dass sie jetzt auch wieder sicher auf der Erde liegt, nachdem der schwere Blütenstängel abgeschnitten ist (die Blüten sind inzwischen verblüht). Jetzt gieße ich sie weiter von unten und lasse sie über den Sommer in ihrem Topf, dünge sie regelmäßig, und dann werden wir ja sehen…

Morgen soll es einen erneuten und vor allem heftigen Wintereinbruch geben, sagen die Meteorologen an. Nachttemperaturen von -12 bis -14 Grad sagen sie voraus, und tagsüber soll es auch kalt sein. Außerdem sollen bis zu 50 cm Schnee fallen. Grund ist eine extreme Wetterlage. Von Süden naht eine Warmfront mit Saharasand im Gepäck, von Norden eine Front mit polarer Kaltluft.

Ich bin gespannt. Bis bald dann!

Christina

Zweiter Schnee und kranke Amaryllis

Nachdem der Schnee vom 4. Januar liegen blieb und an den folgenden Wochenenden viele Tagesausflügler in den Harz zog, schmolz er dann aber doch. Wir hatten jetzt zumindest im Flachland am Harzrand etwa eineinhalb bis zwei Wochen keinen Schnee mehr, dafür in den letzten drei Tagen aber Sturm. Heute, am Sonntag, schneit es auch hier unten wieder.

Deshalb bleibt im Garten – wie im Januar üblich –  nichts zu tun. Da ich noch zwei Tage frei habe, werde ich aber schon mal die Paprika und Chili aussäen, damit sie im Sommer nicht wieder so eine lange Anlaufzeit brauchen wie im vorigen Jahr.

Alle Pflanzen im Gewächshaus bereiten sich offenbar schon auf die nächste Saison vor. Der Granatapfel fängt an auszutreiben, die Echeveria schiebt Knospen, und auch die Kamelie will wieder blühen:

Im Haus blüht zurzeit die rote Amaryllis, das aber ziemlich sicher zum letzten Mal. Die Zwiebel sieht desolat aus:

Gründe dafür weiß ich nicht, ich schätze aber, sie hat einfach lange genug gelebt und immer zuverlässig geblüht. Oder es ist die Pilzerkrankung „Roter Brenner“ (Stagonospora curtisii). Ich habe allerdings kleine Tochterzwiebeln abgenommen im Herbst, bevor ich die Mutterzwiebel wieder neu eingetopft habe. Vielleicht haben die kleinen Zwiebeln der großen auch die Kraft geraubt…

Die weiße Amaryllis, die gerade eine dicke Knospe schiebt, sieht noch ganz gesund und prall aus:

Zum Schluss noch ein Blick auf die Wachsblume, die an einem ziemlich dunklen Platz steht und trotzdem schon wieder blüht. Sie macht nur kurze Pausen zwischen den einzelnen Blühphasen und bietet daher fast ständig einen schönen Anblick.

Bis bald, und vielleicht weiß ja jemand, was meine Amaryllis hat?

Christina

Erster Schnee

Seit gestern schneit es fast unaufhörlich. Während der Oberharz seit Samstag nach Weihnachten von Tagestouristen gestürmt wird und die Einheimischen darüber gar nicht amüsiert sind – weil sie in diesen Massen ein Verkehrschaos anrichten und zudem Corona-Regeln nicht beachten – ist es bei uns im Flachland ruhig wie selten. Mein Garten ist im Schnee versunken, das Licht lohnt aber nicht, viele Fotos zu machen, da die Bilder sehr trist wirken. Genau wie die allgemeine Stimmung…

Auf dieser verschneiten alten Leiter neben dem neuen Gewächshaus werden im Sommer die Kästen mit den Erdbeeren stehen.

Ob der Palmkohl auf dem Hochbeet die Kälte aushält? Eigentlich soll Nero di Toscana ja bis -5 Grad Celsius überstehen. Wir werden es sehen…

Bis bald und tschüß

Christina

Schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Ihr hattet hoffentlich alle einen schönen Heiligabend. Wir, mein Mann und ich, haben gekocht und dabei noch Gemüse aus dem Garten verwenden können. Außer den Möhren, die noch im Keller stehen, gibt es auf dem Hochbeet noch einige Pastinaken. Als ich am Nachmittag die Grabegabel aus dem Schuppen holte, ahnte ich noch nicht, welche „dicke“ Überraschung im Beet auf mich wartete. Aber seht selbst:

Dafür, dass die Pastinaken nicht gut aufgelaufen waren, sind die wenigen Exemplare wirklich prächtig groß geworden. Für unser Essen habe ich zunächst nur die beiden kleineren Wurzelteile genommen. Der große wartet jetzt im Kühlschrank auf das nächste Kochevent.

 

Euch noch schöne Festtage!

Christina

Tomaten trocknen für den Vorrat

Meine Tomatenpflanzen haben dieses Jahr nach einem viel versprechenden Start und einer Wachstumspause nach den Eisheiligen (weil das Wetter bis in den Juli hinein zu kühl war) einen durchschnittlichen Ertrag geliefert. Insgesamt habe ich schätzungsweise 1,5 bis 2 Kilogramm von jeder Pflanze geerntet. Und da ich 25 Pflanzen hatte, konnte ich gut Vorräte anlegen. Ketchup und Tomatensauce stehen im Keller, den Rest der nachgereiften Tomaten habe ich dieser Tage im Dörrautomaten getrocknet.

Weiterlesen

Schutz vor dem ersten Frost

Am Donnerstag habe ich nach einem Blick auf meine Wetter-App beschlossen, nun doch einige Pflanzen mit einem Winterschutz auszurüsten. Also kramte ich meine Vliesvorräte, die ich in einem alten Korb im Schuppen lagere, hervor. Dazu noch den Sack mit den trockenen Schilfblättern, der (immer noch) vom Rückschnitt des Chinaschilfs aus dem Frühjahr im Schuppen stand und einige alte Fliesen sowie Edelstahl-Wäscheklammern.

Weiterlesen

Blick ins neue Gewächshaus: Fit für den Winter

Dicht in Noppenfolie eingepackt, wird der Winter erwartet.

Schon Anfang November wurde die bestellte Gewächshausfolie geliefert. Sie kam bereits fertig auf eine Breite von 4,50 Metern zusammengeklebt an. Die dreilagige Folie wird auch im Profi-Bereich verwendet, und wir haben gute Erfahrungen mit dieser Qualität auch schon bei unserem alten Gewächshaus gemacht.

Weiterlesen

Es geht wieder weiter, Teil 3

Das Gewächshaus-Projekt hat den größten Teil des Sommers eingenommen. Vom Abbau am alten Standort bis zur Fertigstellung im Harzer Garten hat es insgesamt gut vier Monate gedauert. Auch, weil zwischendurch immer mal Pausen waren, aber vor allem, weil es ein zeitraubendes Puzzle war. Dafür haben wir allerdings eine Menge Geld gespart…

Weiterlesen