Herbsthimbeeren ziehen ein


Vor einigen Wochen haben wir Ausläufer von Herbsthimbeeren geschenkt bekommen. Dafür habe ich nun Platz geschaffen, indem ich neben der Aronia den Giersch ausgegraben habe. Außerdem hat mein Mann den Efeu und eine Forsythie ausgegraben. Letztere sollte ohnehin verschwinden, da sie keinen Wert für Bienen und andere Insekten hat.

Den Boden habe ich auf dieser etwa 3×1,5 Meter großen Fläche bis in etwa 50 Zentimeter Tiefe nach Gierschwurzeln abgesucht. Dazu habe ich nicht etwa den Spaten benutzt, sondern die Erde mit der Grabegabel vorsichtig aufgelockert und dann mit den Händen die Wurzeln herausgezogen. Ich kam mir zeitweise vor wie ein Kind, das im Sandkasten herumwühlt. Nur, dass mir als Kind das Herumkriechen auf der Erde sicher nicht solche Rückenschmerzen eingebracht hätte… In gleicher Weise habe ich dann übrigens auch die sechs oder sieben Quadratmeter Erde durchwühlt, auf denen jetzt das Erdbeerregal steht.

Als der Giersch so weit wie möglich entfernt war, haben wir für die Mörtelkübel, in denen jetzt (sicherheitshalber) die Herbsthimbeeren stehen, eine kleine Grube gemacht. Die Fläche ist insgesamt von Universal-Bodenvlies bedeckt. In der Grube stehen die Kästen mit den Himbeeren und auf dem Vlies liegt eine dicke Schicht Rindenmulch.

Bei der Gelegenheit haben wir das Beet etwas verschmälert und auf der dadurch kahlen Fläche zwischen Beet und Hochbeet noch Rasen gesät. Eigentlich will ich den Rasen ja ganz los werden, aber es dauert wohl doch noch ein bis zwei Jahre, bis wir dazu kommen, das zu realisieren. Deshalb jetzt die Beetverkleinerung, damit man neben dem Hochbeet mit dem Rasenmäher besser durchkommt.

Alle Pflanzen, die ich nach der Ausgrabe-Aktion behalten wollte, habe ich ebenfalls sorgfältig vom Giersch befreit und erst einmal in Töpfe gepflanzt:

Viele waren es nicht, so muss ich zum Beispiel Sedum neu kaufen, weil die alten Pflanzen so vom Giersch durchwurzelt waren, dass ich sie lieber weggeworfen habe.

Und im nächsten Frühjahr muss ich im Rest der Zierbeete noch klar Schiff machen. Es sind noch etliche Quadratmeter übrig, auf denen der Giersch sich noch wohlfühlt. 😦

Bis bald und tschüß!

Christina

 

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Ein Regal für Erdbeeren


Auch im Harzer Garten kommt ein neuer Trend zum Tragen. Im wahrsten Sinne des Wortes: Das Ausgraben des Giersches in der vorigen (und voraussichtlich letzten goldenen) Oktoberwoche hatte nämlich vor allem den Sinn, Platz für Neues zu schaffen. So haben wir ein Regal für Erdbeerpflanzen gebaut, die im kommenden Frühjahr dort in Balkonkästen aufgestellt werden. Und der Trend heißt? Vertikales Gärtnern. Außerdem habe ich gerade am Sonntag noch eine reife Erdbeere von einer Pflanze auf meinem Frühbeet gepflückt. Ein seltener Genuss, denn im Herbst blühen Erdbeeren ja zwar öfter noch, aber reife Früchte… – eher nicht. Und so haben wir das Regal gebaut:

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Bohnensalat und gefüllter Zucchino


Ich bin noch zwei Rezepte aus diesem Sommer schuldig: Die Füllung für den Riesen-Zucchino von neulich und den Bohnensalat, den es zu den Auberginen in Mandelpanade gab.

Hier kommen sie: Weiterlesen

Gewächshaus: Dach ist wieder komplett


Das sonnige und trockene Wetter der vergangenen Tage haben wir gut ausgenutzt und unter anderem das Gewächshausdach saniert. Zu Beginn hatte ich ja schon kurz berichtet, dass die alten Fenster gegen Gewächshausfolie ausgetauscht werden würden. Am Wochenende hatten mein Mann und mein Sohn die alten Fenster ausgebaut, am Dienstag war das Dach wieder dicht. Da seit Montag die Schule wieder läuft, hat bei der Eindeckung des Daches der Nachbar geholfen.

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Gewächshaus-Sanierung beginnt


Endlich ist trockenes Wetter! Ich dachte schon, das Gewächshaus muss auch im kommenden Winter noch mit marodem Dach stehen. Aber Hoch „Tanja“ sei Dank, jetzt können wir das Dach doch noch instandsetzen. Allerdings haben wir von der Variante mit Stegplatten doch Abstand genommen und werden Gewächshausfolie drauf legen. Und das hat zwei Gründe…

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Rückblick auf den September


In diesem Sommer haben die Rosen ganz schön was ertragen müssen. Meine waren zeitweise blattlos, weil das Regenwetter ihnen den Rosenrost und Sternrußtau brachte. Aber sie haben sich wieder aufgerappelt und sogar im September nochmals geblüht, wie die Gloria Dei oben beweist.

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Einfache Herbstdeko


 

Wer mich kennt, weiß, dass ich etwas für schöne Dinge und Dekorationen übrig habe. Aber kompliziert darf es nicht sein. In diesem Jahr habe ich es mir ganz einfach gemacht. Das Foto oben ist ein leeres Olivenglas, um dessen Rad ich Sisalschnur gebunden habe, auf die ein gekauftes Ahornblatt aus schwarzem Filz aufgefädelt ist. Ebenfalls gekauft: Das Holzherz (es hing bei den Weihnachtsanhängern…). Den Pappmaché-Apfel hatte ich noch in einer Schublade liegen.

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