Archiv der Kategorie: Allgemein

Die erste Pfingstrose blüht

Etwas spät, aber dafür wie immer prächtig: Die rosa Pfingstrose blüht. Demnächst folgt noch die weiße, sie hat schon dicke Knospen. Wie diese rosa Päonie heißt, weiß ich allerdings nicht. Vielleicht jemand von Euch, liebe Leserinnen und Leser?

Tschüß bis bald

Christina

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Alles blüht – der Garten Ende Mai

Irgendwie war ich in den letzten Wochen immer zu beschäftigt, um hier Beiträge zu schreiben. Deshalb folgt heute ein Rückblick auf den Mai, der insgesamt sehr wenig Regen brachte (bis auf den Himmelfahrtstag, als der Himmel seine Schleusen voll öffnete und das Wasser fast bis an die Tür des Hintereingangs reichte und der Keller voll lief). Oben ist die erste Blüte der Passionsblume zu sehen, die ich heute fotografiert habe.

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Rankgerüst für die Clematis

Die Clematis viticella, die neben dem Erdbeerregal wächst, brauchte jetzt dringend eine Rankhilfe. Der alte Thujastamm, an dem sie bislang hochkrabbelte, hatte sich im letzten Winter verabschiedet. Seine Wurzeln waren nun verrottet, so dass ich den Stamm einfach aus der Erde ziehen konnte. Deshalb holte mein Mann vor einigen Tagen wieder einmal sein Schweißgerät hervor. Meine Idee, einen alten Wagenreifen in das Gerüst einzubauen, erwies sie als nicht so leicht umzusetzen. Denn durch die Verschiedenheit dieses Materials zu den Eisenstangen, die daran angeschweißt werden sollten, war es etwas schwierig, Reifen und Stangen zu verbinden. Letztlich gelang es aber doch, und nun steht das Gerüst im Beet:

In diesem Arbeitsstadium konnte ich noch fotografieren. Bei Stange Nummer zwei und drei musste ich mit helfen, das Gerüst festzuhalten, damit es nicht vom Werktisch rollt. Die Stange ist mit einer Schraubzwinge gesichert, der Reifen steht senkrecht.

Dann folgt das Anschweißen und zum Schluss wird die Schlacke abgeschlagen:

Erst dann sieht man, ob noch Lücken in der Schweißnaht sind.

Die Spitze oben sieht man auf dem Foto jetzt nicht, aber die Enden der Metallstangen sind auch einfach nur zusammengebogen und -geschweißt. Eine zierende Spitze als Abschluss könnte man jetzt noch oben drauf setzen, aber darauf haben wir verzichtet, weil das Gestell ohnehin bald überwachsen sein wird. Beim Einsenken ins Beet musste dann noch der Gummihammer zum Einsatz kommen, damit es tief genug in der Erde steckt.

Und dieses war nicht der letzte Einsatz für das Schweißgerät, denn danach folgte noch ein Rosenbogen… (Anleitung demnächst an dieser Stelle)

Tschüß und bis bald

Christina

Was lange währt… – das Kräuterhochbeet ist fertig

Eigentlich wollten wir unsere Kräuterspirale schon im vergangenen Herbst abreißen und ein Hochbeet für die Kräuter anlegen. Die Spirale rutschte nach vielen Jahren Standzeit immer mehr in sich zusammen und war auch nicht mehr praktisch, was die Pflege anging. Aber dann kam nach der sommerlichen Jahrhundertflut im Harz (von der wir glücklicherweise verschont wurden, was das Hochwasser angeht) der herbstliche Dauerregen und Kälte. Also verschoben wir das Projekt. Nun haben wir es am ersten warmen Wochenende umgesetzt. Das war zwar schon Ende April, aber an diesem späten Blogbeitrag hat die DSGVO schuld. Wie so viele Blogger hat mich die neue EU-Verordnung zum Datenschutz lange am Bloggen gehindert, weil ich erst einmal recherchieren musste, ob und wie denn mein Blog bezüglich dieses Themas verändert werden muss. Aber nun folgt an dieser Stelle endlich eine Fotogalerie, die die Arbeitsschritte für das neue Beet zeigt.

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Kräuterspirale: Das letzte Stündlein hat geschlagen

Die Kräuterspirale haben wir vor 14 Jahren gebaut. Jetzt werden wir sie abbauen und ein neues Kräuterbeet in Form eines L oder U anlegen. Warum? Weil sie erstens zu groß ist, zweitens unpraktisch, und drittens fallen die Wände langsam auseinander. Aufgeräumt habe ich sie schon mal, damit ich die Kräuter, die ins neue Beet sollen, auch wiederfinde. Denn sie war sehr zugewachsen, nachdem ich mich im vorigen Herbst infolge von zu viel Regen nicht mehr darum kümmern konnte.

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Gartenrundgang und großer Auftritt der Lenzrose

Nach der Kamelie nun noch eine Blume, die eher ins Rosafarbene neigt und bei mir im Garten gut gedeiht. Im Gegensatz zu Christrosen, die den leicht sauren Boden in meinem Garten überhaupt nicht mögen und spätestens nach drei Jahren aufgeben und verschwinden, wachsen die Lenzrosen sehr gut. Die hier gezeigte hatte ich voriges Jahr ausgegraben und in eine alte Zinkwanne gesetzt. Die Lenzrose stand unter der Schattenmorelle, wo es auch überreichlich Giersch gab. Zudem sollte dort am Zaun entlang ja unser vertikales „Erdbeerbeet“ entstehen.

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Kamelie

Die Kamelie blüht

Wie auch im vorigen Jahr, hat die Kamelie erst jetzt zu blühen begonnen. Leider sind von neun Knospen sechs abgefallen. Der ständige Wechsel vom Gewächshaus zur Terrasse und zurück (immer, wenn der Frost zu stark war) hat ihr wohl nicht gutgetan. Aber immerhin bleiben ja drei Blüten übrig, die jetzt alle aufgegangen sind. Ich werde es dieses Jahr wagen, sie in den Garten auszupflanzen, wahrscheinlich ins Rosenbeet. Da kann ich sie auch vom Wohnzimmer aus sehen. Es handelt sich übrigens um eine Kamelie der Sorte Extravaganza.

Die Kamelienblüten sehen alle etwas unterschiedlich aus, mal mehr, mal weniger weiße Stellen.

Mehr aus dem Harzer Garten demnächst. Die Zeit ist knapp, denn der „analoge“ Garten wartet auf meine ordnende Hand…

 

Tschüß

Christina