Archiv der Kategorie: Wildpflanzen nutzen

Tontopfheizung


Seit gestern schneit es ordentlich, und das weiße Zeug bleibt auch liegen. Für den Garten gut, denke ich. Aber ich bin wahrlich kein Freund des Winters. Da es in den Nächten so richtig knackig kalt wird, hat mein Mann für das Gewächshaus eine „Tontopfheizung“ konstruiert. Die Anleitung dazu gibt es vielfach und in verschiedenen Versionen im Netz. Zum Beispiel hier und hier . Manche nehmen Grablichter als Energiequelle, weil die gleich in einem Behälter sind. Wir haben ein Windlicht genommen.

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Neuzugang im Harzer Garten: Aronia


Da ich keine hundertprozentige Bio-Gärtnerin bin, habe ich kein Problem damit, auch beim Discounter mal Pflanzen zu kaufen. Und vor zwei Wochen ungefähr gab es bei einem „exotische“ Obstpflanzen. So stand es am Regal. Es waren nur noch wenige Pflanzen übrig, die alle schon einen ziemlich vernachlässigten Eindruck machten. Kosten: 1 Euro. Also beschloss ich spontan, wenigstens eine zu retten, obwohl ich eigentlich keinen Platz mehr frei habe in meinem kleinen Garten. Eine Aronia, deutscher Name Apfelbeere.

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Vogelbeeren sind nicht giftig und schmecken sogar


Im Gegensatz zum Volksglauben sind Ebereschenbeeren, gemeinhin auch Vogelbeeren genannt, nicht giftig. Sie enthalten viel Vitamin C, Mineral- und Bitterstoffe. Die Beeren der gewöhnlichen Eberesche (Sorbus aucuparia L.) sind klein  und haben einen Durchmesser von unter einem Zentimeter. Sie ist bitter-herb und schmeckt deshalb roh überhaupt nicht. Aber sie ist eine ausgezeichnete Zutat für Marmeladen. Und ich habe daraus auch Senf gemacht. Im Bild sind alle Zutaten dafür zu sehen.

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Wilde Küche


Wir waren Wildfrüchte sammeln oder, wie mein Mann sagt, auf „Beerenjagd“. Bei uns in der Nähe gibt es eine sehr alte, ehemalige Bundesstraße, auf der heute nur noch landwirtschaftliche Fahrzeuge unterwegs sind, wenn überhaupt. Oder eben Leute wie wir, die im Herbst sammeln, was sich in der Küche verwerten lässt. Zwei Stunden lang waren wir unterwegs.

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Nachtkerzen-Salat


Die Nachtkerze gefällt mir schon lange, und ihr gefällt schon lange unser Garten. Sie taucht an allen möglichen Stellen in den Beeten auf und bringt mit ihren gelben Blüten in der Dämmerung den Garten zum Leuchten. Da man ja viele Wildpflanzen, oder zumindest Teile von ihnen, auch in der Küche und/oder als Heilmittel benutzen kann, forschte ich nach, ob man dies wohl auch mit der Nachtkerze tun könnte. Vom Nachtkerzenöl hatte ich schon mal gehört.

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