Archiv der Kategorie: Gartengestaltung

„Dach“ über dem Kopf: DIY Pergola

Heute ist ein Regentag. Daher will ich mal berichten, was wir Neues im Garten gebaut haben: eine Pergola, an die wir noch zwei Weinpflanzen setzen werden, sobald der Regen aufhört. Eigentlich wollten wir den Sitzplatz im Garten ja mit Kies oder Schotter auslegen, damit die Stühle nach Regengüssen nicht im Rasen einsinken. Das lassen wir nun aber. Wir werden in solchen Fällen lieber Bretter unter die Stuhlbeine legen und nicht die ganze Fläche mit Vlies und Steinen belegen. Das Insektenleben im Kräuterrasen und im Boden soll lieber so weitertoben wie bisher. Aber die Pergola soll uns etwas Schatten bieten.  Und so sind wir beim Bau vorgegangen:

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Rankgerüst für die Clematis

Die Clematis viticella, die neben dem Erdbeerregal wächst, brauchte jetzt dringend eine Rankhilfe. Der alte Thujastamm, an dem sie bislang hochkrabbelte, hatte sich im letzten Winter verabschiedet. Seine Wurzeln waren nun verrottet, so dass ich den Stamm einfach aus der Erde ziehen konnte. Deshalb holte mein Mann vor einigen Tagen wieder einmal sein Schweißgerät hervor. Meine Idee, einen alten Wagenreifen in das Gerüst einzubauen, erwies sie als nicht so leicht umzusetzen. Denn durch die Verschiedenheit dieses Materials zu den Eisenstangen, die daran angeschweißt werden sollten, war es etwas schwierig, Reifen und Stangen zu verbinden. Letztlich gelang es aber doch, und nun steht das Gerüst im Beet:

In diesem Arbeitsstadium konnte ich noch fotografieren. Bei Stange Nummer zwei und drei musste ich mit helfen, das Gerüst festzuhalten, damit es nicht vom Werktisch rollt. Die Stange ist mit einer Schraubzwinge gesichert, der Reifen steht senkrecht.

Dann folgt das Anschweißen und zum Schluss wird die Schlacke abgeschlagen:

Erst dann sieht man, ob noch Lücken in der Schweißnaht sind.

Die Spitze oben sieht man auf dem Foto jetzt nicht, aber die Enden der Metallstangen sind auch einfach nur zusammengebogen und -geschweißt. Eine zierende Spitze als Abschluss könnte man jetzt noch oben drauf setzen, aber darauf haben wir verzichtet, weil das Gestell ohnehin bald überwachsen sein wird. Beim Einsenken ins Beet musste dann noch der Gummihammer zum Einsatz kommen, damit es tief genug in der Erde steckt.

Und dieses war nicht der letzte Einsatz für das Schweißgerät, denn danach folgte noch ein Rosenbogen… (Anleitung demnächst an dieser Stelle)

Tschüß und bis bald

Christina

Was lange währt… – das Kräuterhochbeet ist fertig

Eigentlich wollten wir unsere Kräuterspirale schon im vergangenen Herbst abreißen und ein Hochbeet für die Kräuter anlegen. Die Spirale rutschte nach vielen Jahren Standzeit immer mehr in sich zusammen und war auch nicht mehr praktisch, was die Pflege anging. Aber dann kam nach der sommerlichen Jahrhundertflut im Harz (von der wir glücklicherweise verschont wurden, was das Hochwasser angeht) der herbstliche Dauerregen und Kälte. Also verschoben wir das Projekt. Nun haben wir es am ersten warmen Wochenende umgesetzt. Das war zwar schon Ende April, aber an diesem späten Blogbeitrag hat die DSGVO schuld. Wie so viele Blogger hat mich die neue EU-Verordnung zum Datenschutz lange am Bloggen gehindert, weil ich erst einmal recherchieren musste, ob und wie denn mein Blog bezüglich dieses Themas verändert werden muss. Aber nun folgt an dieser Stelle endlich eine Fotogalerie, die die Arbeitsschritte für das neue Beet zeigt.

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Ein Regal für Erdbeeren

Auch im Harzer Garten kommt ein neuer Trend zum Tragen. Im wahrsten Sinne des Wortes: Das Ausgraben des Giersches in der vorigen (und voraussichtlich letzten goldenen) Oktoberwoche hatte nämlich vor allem den Sinn, Platz für Neues zu schaffen. So haben wir ein Regal für Erdbeerpflanzen gebaut, die im kommenden Frühjahr dort in Balkonkästen aufgestellt werden. Und der Trend heißt? Vertikales Gärtnern. Außerdem habe ich gerade am Sonntag noch eine reife Erdbeere von einer Pflanze auf meinem Frühbeet gepflückt. Ein seltener Genuss, denn im Herbst blühen Erdbeeren ja zwar öfter noch, aber reife Früchte… – eher nicht. Und so haben wir das Regal gebaut:

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Irenes Gartenlust im Wendland II

Als wir ins Wendland zur Kulturellen Landpartie fuhren, machten wir wie immer auch Halt bei Irene Gudrian in Küsten, die einen wunderbaren Garten ihr Eigen nennt. Kurz hatte ich ja schon davon berichtet. Heute habe ich weitere Bilder, die ihre hübschen Deko-Ideen, den Garten und die Blumen darin zeigen. Irenes Garten ist während des ganzen Sommers an den Wochenenden zu besichtigen. Und ihr Trödel- und Dekomarkt in der Scheune bietet viel Schönes. (Übrigens: Die Beiträge über ihren Garten sind nicht gesponsert, sondern unentgeltlich von mir verfasst, weil es mir bei ihr so gut gefällt.)

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Irene und ihre Gartenlust im Wendland

Seit einige Jahren besuchen wir regelmäßig die Kulturelle Landpartie im Wendland. Die dauert immer von Himmelfahrt bis Pfingstmontag, dauert also jetzt noch gut eine Woche. Dort kann man an mehr als 100 Wunde(r)punkten zahlreiche Künstler und Kunsthandwerke treffen, ihnen bei der Arbeit zuschauen oder mit ihnen darüber reden sowie an politischen Aktionen gegen Atomkraft und besonders gegen das geplante Endlager in Gorleben teilnehmen,

Abseits dieser Punkte gibt es aber unterwegs auch so manchen Garten zu bewundern. Zwei davon gehören immer zu unserer Reiseroute: Der Garten von Irene Gudrian in Küsten und der Barockgarten von Eva Kohlrusch in Künsche.

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Blumentöpfe: Schöne und nachhaltige Alternativen zu Plastik

Es muss nicht immer der Plastik- oder Tontopf sein. Wenn gerade der Vorrat an klassischen Blumentöpfen erschöpft ist (selbstverständlich verwende ich Plastiktöpfe aus der Gärtnerei nach dem Pflanzenkauf so lange immer wieder, bis sie zerbröseln), dann kann man sich auch erst einmal im Haus umschauen, ob es nicht irgendwo schöne Behälter gibt, die sich zum Bepflanzen eignen. Oft liegen einem die Blumentöpfe Marke Eigenbau direkt vor den Füßen, ohne dass man bisher einen Gedanken an diese Möglichkeit verschwendet hat. Viele schöne Dinge stauben in Garagen oder auf Dachböden ein, statt hervorgeholt, etwas aufpoliert und neu verwendet zu werden: Der Puppenwagen der Tochter, für den sich niemand mehr interessiert. Der verbeulte Wasserkessel, in dem Oma immer das Kaffeewasser kochte. Der wackelige Stuhl, der eine neue Sitzfläche bräuchte, aber ohnehin nicht mehr zur Einrichtung passt. Die alte Mülltonne aus Zinkblech, der Fahrradkorb und und und… Man kann auch zu seinem Lieblings-Griechen oder -Italiener um die Ecke gehen und fragen, ob er große Dosen übrig hat, in denen er Oliven, Feta, Pepperoni und andere Köstlichkeiten geliefert bekommt. Das habe ich neulich gemacht und in eine der Dosen meinen Rosmarin gesetzt.

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