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Journalistin und Hobbygärtnerin, Familienforscherin und Hobbymusikerin

Folie und Vlies gegen den Frost

Ein bisschen wie in den Alpen mutet unser Gewächshaus nun an. Steine und Holzlatten halten die Noppenfolie am Platz, die wir in diesem Jahr von außen angebracht haben. Von innen ging es nicht mehr, weil wir im Gewächshaus sozusagen eine zweite Etage eingezogen haben. Zumindest in einem Teil des Hauses.

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Borretsch, der Unverwüstliche

Zu den vielen Kräutern, die in meinem Garten (nicht nur auf dem Kräuterhochbeet) wachsen, gehört seit einigen Jahren auch der Borretsch. Die blauen, sternförmigen Blüten gefallen nicht nur Bienen und Hummeln, sondern schmücken auch einen frischen Salat. Sie schmecken deutlich nach grüner Gurke. Deshalb lautet wohl auch ein weiterer Name dieser Pflanze Gurkenkraut.

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Ringelblume bringt Farbe aufs Kräuterbeet

Ihr lebhaftes Orange sorgt für Sonne auf dem Kräuterbeet, auch wenn diese gar nicht scheint. Die Calendula officinalis, so der botanische Name, ist auch eine Heilpflanze und wird vor allem für Salben und Tinkuren benutzt. Diese setzt man vor allem gegen Entzündungen ein, weil die Pflanze einen fördernden Effekt auf die Wundheilung hat. Welche Inhaltsstoffe dafür sorgen, ist allerdings noch nicht klar. In meinem Garten habe ich sie in diesem Jahr auf dem Kräuterhochbeet ausgesät.

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Kronenwucherblume

Weil auf dem neuen Kräuterhochbeet, das wir im April/Mai gebaut hatten, noch so viel Platz war, hatte ich den Inhalt einger alter Saatguttüten mit Einjährigen, die laut Beschreibung essbar sein sollten, auf die freien Stellen gegeben. In der Mischung war auch die Kronenwucherblume, die ich bis dato gar nicht kannte. Botanisch heißt sie Glebionis coronaria und gehört zu den Korbblütlern.  Weitere Namen sind: Garland-Chrysantheme, Salatchrysantheme oder Speisechrysantheme.

Die Saat lief ingesamt nicht so leicht auf, was wohl vor allem mit der Hitze und der Trockenheit zu tun hatte, die den ganzen Sommer über herrschte, und weniger mit dem Alter der Samen.

Wenn man die Speisechrysantheme tatsächlich in den Speiseplan einbeziehen möchte, kann man sie auch alle drei Wochen satzweise wie Salat säen. Sie braucht feuchte, nährstoffreiche, komposthaltige Erde. Aussaatzeit ist vom zeitigen Frühjahr bis in den Spätsommer. Allerdings war es gut, dass ich die Blüten erst einmal nur den Bienen überlassen habe, denn wie ich jetzt im www herausgefunden habe, macht heißes Wetter die Blätter bitter. Normalerweise haben die rohen Blätter einen pikant herben Geschmack und passen für Salate und andere frische Speisen. Man kann das Kraut wie Persilie verwenden oder sie laut wildfind.com auch als Gemüse essen.

Die Pflanze stamm aus dem Mittelmeerraum und besiedelt dort in großen Mengen so genannte Ruderalflächen. Sie vermehrt sich durch Selbstaussaat. Die Kronenwucherblume wird 30 bis 50 cm hoch und blüht gelb bis gelb-weiß von Juli bis August. Sie möchte einen sonnigen Standort haben.

Ich bin gespannt, ob sie im nächsten Jahr wieder auf dem Kräuterbeet auftaucht.

Bis bald und tschüß!
Christina

Laub muss nicht lästig sein

Am vergangenen Wochenende kamen sie wieder in Scharen: Stare. Vor ihrem Abflug gen Süden haben sie sich mit den Beeren unseres Wilden Weins so richtig die Bäuche vollgeschlagen. Wenn der große Schwarm angerauscht kam, hörte es sich an wie eine starke Windböe. Ihr Flattern mit den Flügeln fegte die letzten Blätter herunter, und von den Beeren haben sie auch nicht viele übrig gelassen. Zeitweise war es eine Stimmung wie in dem Hitchcock-Film „Die Vögel“. Sie saßen auf den Weinranken, zankten sich um die Beeren, oder warteten auf dem Dach des Nachbarhauses, bis ein günstiger Platz im Wein frei wurde.

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Zitrone: Chlorose und geplatzte Frucht

Dieser Sommer war für den Zitronenbaum wohl doch sehr stressig. Wahrscheinlich haben wir ihn zu viel gegossen. Und zu wenig Kalk hatte er wohl auch. Neuerdings wird ja propagiert, dass die Zitrusfrüchte nicht mehr in neutralem bis saurem Boden stehen sollen, sondern in einem eher kalkhaltigen Substrat. Und im heißen Sommer sollen sie nur wenig Wasser erhalten.

Das scheint auch zu stimmen, denn meine Zitrone sieht nach diesem Sommer nicht so gut aus. Wegen der Blätter, die immer gelber wurden, habe ich sie umgetopft. Damit die frische Erde ihr die Nährstoffe gibt, die sie braucht. Etwas Kalk bekommt sie dann vor dem Einräumen ins Gewächshaus. Außerdem ist eine der Früchte geplatzt, nachdem die Hitze aufgehört hatte und die Erde wieder längere Zeit feucht blieb nach dem Gießen.

Weiß jemand, ob man diese Frucht bzw. den Saft noch verwenden kann?

 

Tschüß und bis bald

Christina

Blick zurück

So langsam geht der Oktober nun auch zu Ende. Da lohnt sich ein Blick zurück, um mal festzuhalten, was für ein Ausnahmewetter wir dieses Jahr hatten. Abgesehen von der seit Mai anhaltenden großen Trockenheit (was sich ja ab dem morgigen Montag ändern soll) kann ich über das Gartenjahr eigentlich nicht klagen. In der Rückschau sind zwar alle Gemüse und Salate, die die Hitze nicht mochten, nicht so gut gewachsen, aber Tomaten, Mirabellen, Kirschen und Äpfel sowie Johannisbeeren hatten wir in Hülle und Fülle. Und auch meine Zierpflanzenbeete sehen inzwischen wieder ganz gut aus.

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