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Journalistin und Hobbygärtnerin, Familienforscherin und Hobbymusikerin

Unbekannter Kaktus


Vor einigen Wochen brachte mir eine Freundin einen extrem stacheligen Gesellen mit. Sie wollte ihn nicht mehr behalten, weil er zu groß geworden ist. Er macht lange, schlangenförmige Triebe mit unzähligen Luftwurzeln und hat zwar sehr kleine, aber gemeine Dornen. Bislang habe ich noch nicht herausgefunden, wie er genau heißt. Und da er an einem Minispalier kreuz und quer hochgebunden ist, wollte ich ihn eigentlich auch nicht behalten. Jetzt steht er immer noch draußen auf der Terrasse (da sind noch Plusgrade). Da er so „tapfer“ ist, will ich ihn diese Woche dann doch mal umtopfen und überlege, ob ich das Spalier einfach entferne und ihn in eine Ampel setze. Alles, was abbricht, kommt eben dann weg, der Rest erholt sich dann hoffentlich wieder.

Weiß vielleicht jemand von Euch, was genau ich da bekommen habe? Er blüht laut meiner Freundin sehr ähnlich wie mein Epiphyllum. Und das sieht so aus:

Epiphyllum

Epiphyllum

Aber seine Triebe sind ganz anders:

Dieser unbekannte Kaktus überlebt schon seit einer Weile draußen auf der Terrasse.

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Winter-Ernte vom Hochbeet


Heute wollte ich nur mal eben ins Gewächshaus, den Bärlauch wieder eintopfen, weil mir die Schale neulich aus der Hand gerutscht und zerbrochen ist. (Ihr erinnert Euch vielleicht: Ich hatte unter dem Mirabellenbaum alles ausgegraben und eingetopft, weil der Giersch dort sein Unwesen trieb und ich dort nun alles mit einem Vlies und Häckselgut abgedeckt habe.) Aber dann war es wie immer. Aus geplanten zehn Minuten wurde eine Stunde. Und geerntet habe ich auch noch.

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Basilikum überwintern

Kräuter eingewintert


Schon vor rund einer Woche habe ich meinen Basilikum in die Küche und die anderen  Kräutertöpfe zusammen mit den Erdbeerkästen und den Kübelpflanzen ins Gewächshaus  gestellt. Dort haben sie es nun angenehm kühl, aber nicht zu kalt. Die neue Folie auf dem Dach und die von innen angeklemmte Noppenfolie aus dem Gärtnereibedarf tun ihren Dienst gut. Die Heizung muss nicht zu sehr ackern, aber noch hat der Winter ja auch gar nicht richtig angefangen. Am Ende werden wir sicher an der Stromrechnung sehen, ob und wie sich die doppelte Folienlage bewährt hat.

Kräuter im Gewächshaus

Unter dem mit Folie und Noppenfolie versehenden Dach überwintern nun die Frostempfindlichen.

Rosmarin im Gewächshaus

Hinter dem Rosmarin sieht man die Noppenfolie, mit der wir auch die kalte Nordwand verkleidet haben.

Den Basilikum, der den Sommer im Gewächshaus verbracht hat (das ist immer noch der, den ich im Februar gekauft hatte) habe ich ausgegraben und wieder in Töpfe gepflanzt. Allerdings sind schon einige Triebe abgestorben, weil ich nicht aufgepasst hatte und sie geblüht haben. Die anderen sind aber noch tipptopp. Die Töpfe stehen nun aufgereiht am Küchenfenster. Geerntet werden kann aber erst einmal nur sehr begrenzt. Der Lichtmangel macht sich doch bemerkbar, sie wachsen nämlich kaum.

Tschüß bis bald

Christina

Homemade Limoncello


Diesmal ist er uns gelungen, der selbst gemachte Limoncello. Ich habe mich nach den Tipps eines befreundeten Italieners gerichtet und nur das Gelbe der Zitronenschalen genutzt. Im vorigen Jahr war mir der Limoncello bitter geworden, weil ich die Zitronen einfach in Stücke geschnitten und nach meinen herkömmlichen Likörrezepten aufgesetzt hatte. Diesmal habe ich es anders gemacht.

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Herbsthimbeeren ziehen ein


Vor einigen Wochen haben wir Ausläufer von Herbsthimbeeren geschenkt bekommen. Dafür habe ich nun Platz geschaffen, indem ich neben der Aronia den Giersch ausgegraben habe. Außerdem hat mein Mann den Efeu und eine Forsythie ausgegraben. Letztere sollte ohnehin verschwinden, da sie keinen Wert für Bienen und andere Insekten hat.

Den Boden habe ich auf dieser etwa 3×1,5 Meter großen Fläche bis in etwa 50 Zentimeter Tiefe nach Gierschwurzeln abgesucht. Dazu habe ich nicht etwa den Spaten benutzt, sondern die Erde mit der Grabegabel vorsichtig aufgelockert und dann mit den Händen die Wurzeln herausgezogen. Ich kam mir zeitweise vor wie ein Kind, das im Sandkasten herumwühlt. Nur, dass mir als Kind das Herumkriechen auf der Erde sicher nicht solche Rückenschmerzen eingebracht hätte… In gleicher Weise habe ich dann übrigens auch die sechs oder sieben Quadratmeter Erde durchwühlt, auf denen jetzt das Erdbeerregal steht.

Als der Giersch so weit wie möglich entfernt war, haben wir für die Mörtelkübel, in denen jetzt (sicherheitshalber) die Herbsthimbeeren stehen, eine kleine Grube gemacht. Die Fläche ist insgesamt von Universal-Bodenvlies bedeckt. In der Grube stehen die Kästen mit den Himbeeren und auf dem Vlies liegt eine dicke Schicht Rindenmulch.

Bei der Gelegenheit haben wir das Beet etwas verschmälert und auf der dadurch kahlen Fläche zwischen Beet und Hochbeet noch Rasen gesät. Eigentlich will ich den Rasen ja ganz los werden, aber es dauert wohl doch noch ein bis zwei Jahre, bis wir dazu kommen, das zu realisieren. Deshalb jetzt die Beetverkleinerung, damit man neben dem Hochbeet mit dem Rasenmäher besser durchkommt.

Alle Pflanzen, die ich nach der Ausgrabe-Aktion behalten wollte, habe ich ebenfalls sorgfältig vom Giersch befreit und erst einmal in Töpfe gepflanzt:

Viele waren es nicht, so muss ich zum Beispiel Sedum neu kaufen, weil die alten Pflanzen so vom Giersch durchwurzelt waren, dass ich sie lieber weggeworfen habe.

Und im nächsten Frühjahr muss ich im Rest der Zierbeete noch klar Schiff machen. Es sind noch etliche Quadratmeter übrig, auf denen der Giersch sich noch wohlfühlt. 😦

Bis bald und tschüß!

Christina

 

Ein Regal für Erdbeeren


Auch im Harzer Garten kommt ein neuer Trend zum Tragen. Im wahrsten Sinne des Wortes: Das Ausgraben des Giersches in der vorigen (und voraussichtlich letzten goldenen) Oktoberwoche hatte nämlich vor allem den Sinn, Platz für Neues zu schaffen. So haben wir ein Regal für Erdbeerpflanzen gebaut, die im kommenden Frühjahr dort in Balkonkästen aufgestellt werden. Und der Trend heißt? Vertikales Gärtnern. Außerdem habe ich gerade am Sonntag noch eine reife Erdbeere von einer Pflanze auf meinem Frühbeet gepflückt. Ein seltener Genuss, denn im Herbst blühen Erdbeeren ja zwar öfter noch, aber reife Früchte… – eher nicht. Und so haben wir das Regal gebaut:

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Bohnensalat und gefüllter Zucchino


Ich bin noch zwei Rezepte aus diesem Sommer schuldig: Die Füllung für den Riesen-Zucchino von neulich und den Bohnensalat, den es zu den Auberginen in Mandelpanade gab.

Hier kommen sie: Weiterlesen