Archiv für den Monat Mai 2017

Irene und ihre Gartenlust im Wendland


Seit einige Jahren besuchen wir regelmäßig die Kulturelle Landpartie im Wendland. Die dauert immer von Himmelfahrt bis Pfingstmontag, dauert also jetzt noch gut eine Woche. Dort kann man an mehr als 100 Wunde(r)punkten zahlreiche Künstler und Kunsthandwerke treffen, ihnen bei der Arbeit zuschauen oder mit ihnen darüber reden sowie an politischen Aktionen gegen Atomkraft und besonders gegen das geplante Endlager in Gorleben teilnehmen,

Abseits dieser Punkte gibt es aber unterwegs auch so manchen Garten zu bewundern. Zwei davon gehören immer zu unserer Reiseroute: Der Garten von Irene Gudrian in Küsten und der Barockgarten von Eva Kohlrusch in Künsche.

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Blumentöpfe: Schöne und nachhaltige Alternativen zu Plastik


Es muss nicht immer der Plastik- oder Tontopf sein. Wenn gerade der Vorrat an klassischen Blumentöpfen erschöpft ist (selbstverständlich verwende ich Plastiktöpfe aus der Gärtnerei nach dem Pflanzenkauf so lange immer wieder, bis sie zerbröseln), dann kann man sich auch erst einmal im Haus umschauen, ob es nicht irgendwo schöne Behälter gibt, die sich zum Bepflanzen eignen. Oft liegen einem die Blumentöpfe Marke Eigenbau direkt vor den Füßen, ohne dass man bisher einen Gedanken an diese Möglichkeit verschwendet hat. Viele schöne Dinge stauben in Garagen oder auf Dachböden ein, statt hervorgeholt, etwas aufpoliert und neu verwendet zu werden: Der Puppenwagen der Tochter, für den sich niemand mehr interessiert. Der verbeulte Wasserkessel, in dem Oma immer das Kaffeewasser kochte. Der wackelige Stuhl, der eine neue Sitzfläche bräuchte, aber ohnehin nicht mehr zur Einrichtung passt. Die alte Mülltonne aus Zinkblech, der Fahrradkorb und und und… Man kann auch zu seinem Lieblings-Griechen oder -Italiener um die Ecke gehen und fragen, ob er große Dosen übrig hat, in denen er Oliven, Feta, Pepperoni und andere Köstlichkeiten geliefert bekommt. Das habe ich neulich gemacht und in eine der Dosen meinen Rosmarin gesetzt.

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Hochbeet Mai 2017

Umzug ins Beet ist fast fertig


Erst am späten Nachmittag kam die Sonne heraus. Aber die Temperaturen waren auch ohne angenehm. So pflanzte ich einen Kürbis und einen Zucchino auf das Hochbeet und deckte sie mit einer grünen Haube ab, damit sie nachts nicht frieren. Auf der restlichen Fläche des Hochbeets säte ich nach dem Plan, den ich schon vor einer Weile erstellt hatte.

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Salomonssiegel

Warten auf die Sonne


Während Hobbygärtner in anderen Regionen sich über den Regen in den vergangenen Tagen gefreut haben, weil sie davor so wenig davon hatten, sind wir hier am Harzrand einfach nur noch genervt. Seit Wochen ist es zu kalt und sehr regnerisch. Über den verbreiteten Gärtnerfrust kann auch nicht das Foto hinwegtäuschen, selbst wenn die Regentropfen auf den Blättern des Salomonssiegels so schön glänzen.

Nun hoffe ich auf das bevorstehende Wochenende, denn im Gewächshaus ist kaum noch Platz und auch die Fensterbänke drinnen im Wohnhaus quellen über von Jungpflanzen, die jetzt dringend ins Beet müssten. Zwar ist für Montag dann schon wieder kühles Wetter mit Regen angesagt, aber zumindest ist erst einmal kein Frost in den Nächten angekündigt. Vorsichtshalber werde ich die jungen Setzlinge aber mit Hauben und Vlies schützen. Auch die Kübelpflanzen müssen jetzt das schützende Gewächshaus verlassen. Gurken und Co. brauchen den Platz in den Beeten.

Also, auf geht’s. Morgen wird umgezogen!

Ciao und bis bald

Christina