Archiv der Kategorie: Blumen

Die Ernte läuft…

Im Moment ist das Wetter für die Pflanzen gut. Es entwickelt sich alles aufgrund der nicht zu heißen Temperaturen und des ausreichenden Regens gut. Der Hopfen muss zum Beispiel diese Woche noch abgeschnitten werden, sonst samt er sich aus. Einige Dolden werde ich für Tee tocknen und einige Ranken werde ich als Dekomaterial nutzen und auch verschenken.

Ein Erntedurchgang vom Hochbeet und aus den Tomaenkübeln.

Es ist zwar für die Tomaten nachts schon zu kalt, so dass einige Pflanzen schon gelbe Blätter bekommen. Aber der Ertrag ist zumindest zufriedenstellend. Für Salate gibt es mehr als genug der roten, gelben und dunklen Früchte. Ich habe auch schon 2,7 Liter Sauce eingemacht, um im Winter keine passierten Tomaten kaufen zu müssen. In der Küche steht schon der nächste Korb mit Tomaten zum Einkochen.

Die Strauchrosen im Garten machen sich zur zweiten Blüte fertig oder blühen bereits, so wie die dunkelrote Balmoral:

Eigentlich ist die Rose noch viel dunkler als auf dem Foto, aber selbst wenn der Weißabgleich stimmt und ich eine volle Blende runtergehe, ist das Bild noch zu hell.

Was mich freut: Die Herbstalpenveilchen haben die Umsetzaktion vom Schattenbeet unter das Geißblatt gut überstanden und blühen gerade. Unvermeidlich ist aber auch, dass dort noch anderes Grünzeug wächst, das ich nicht dort haben möchte. Nach dem Fotografieren musste es dann auch weichen…

Tschüß und bis bald!

Christina

 

Ringelblume bringt Farbe aufs Kräuterbeet

Ihr lebhaftes Orange sorgt für Sonne auf dem Kräuterbeet, auch wenn diese gar nicht scheint. Die Calendula officinalis, so der botanische Name, ist auch eine Heilpflanze und wird vor allem für Salben und Tinkuren benutzt. Diese setzt man vor allem gegen Entzündungen ein, weil die Pflanze einen fördernden Effekt auf die Wundheilung hat. Welche Inhaltsstoffe dafür sorgen, ist allerdings noch nicht klar. In meinem Garten habe ich sie in diesem Jahr auf dem Kräuterhochbeet ausgesät.

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Kronenwucherblume

Weil auf dem neuen Kräuterhochbeet, das wir im April/Mai gebaut hatten, noch so viel Platz war, hatte ich den Inhalt einger alter Saatguttüten mit Einjährigen, die laut Beschreibung essbar sein sollten, auf die freien Stellen gegeben. In der Mischung war auch die Kronenwucherblume, die ich bis dato gar nicht kannte. Botanisch heißt sie Glebionis coronaria und gehört zu den Korbblütlern.  Weitere Namen sind: Garland-Chrysantheme, Salatchrysantheme oder Speisechrysantheme.

Die Saat lief ingesamt nicht so leicht auf, was wohl vor allem mit der Hitze und der Trockenheit zu tun hatte, die den ganzen Sommer über herrschte, und weniger mit dem Alter der Samen.

Wenn man die Speisechrysantheme tatsächlich in den Speiseplan einbeziehen möchte, kann man sie auch alle drei Wochen satzweise wie Salat säen. Sie braucht feuchte, nährstoffreiche, komposthaltige Erde. Aussaatzeit ist vom zeitigen Frühjahr bis in den Spätsommer. Allerdings war es gut, dass ich die Blüten erst einmal nur den Bienen überlassen habe, denn wie ich jetzt im www herausgefunden habe, macht heißes Wetter die Blätter bitter. Normalerweise haben die rohen Blätter einen pikant herben Geschmack und passen für Salate und andere frische Speisen. Man kann das Kraut wie Persilie verwenden oder sie laut wildfind.com auch als Gemüse essen.

Die Pflanze stamm aus dem Mittelmeerraum und besiedelt dort in großen Mengen so genannte Ruderalflächen. Sie vermehrt sich durch Selbstaussaat. Die Kronenwucherblume wird 30 bis 50 cm hoch und blüht gelb bis gelb-weiß von Juli bis August. Sie möchte einen sonnigen Standort haben.

Ich bin gespannt, ob sie im nächsten Jahr wieder auf dem Kräuterbeet auftaucht.

Bis bald und tschüß!
Christina

Blick zurück

So langsam geht der Oktober nun auch zu Ende. Da lohnt sich ein Blick zurück, um mal festzuhalten, was für ein Ausnahmewetter wir dieses Jahr hatten. Abgesehen von der seit Mai anhaltenden großen Trockenheit (was sich ja ab dem morgigen Montag ändern soll) kann ich über das Gartenjahr eigentlich nicht klagen. In der Rückschau sind zwar alle Gemüse und Salate, die die Hitze nicht mochten, nicht so gut gewachsen, aber Tomaten, Mirabellen, Kirschen und Äpfel sowie Johannisbeeren hatten wir in Hülle und Fülle. Und auch meine Zierpflanzenbeete sehen inzwischen wieder ganz gut aus.

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Ritterstern strahlt

Wie immer blüht mein Ritterstern jetzt im Frühsommer und nicht im Winter. Aber das ist wohl in diesem Fall normal. Denn ich habe zwar die Zwiebel im Herbst wohl zu hell gestellt, so dass die keine richtige Ruhezeit hatte und im Winter nicht geblüht hat. Aber dann habe ich eben immer weiter gegossen und gedüngt, damit sie neue Blätter schiebt. Und jetzt hat sie eben auch einen Blütenstängel geschoben. Nachlesen, wie das geht, kann man das hier.

Tschüß und bis bald

Christina

Gartenrundgang und großer Auftritt der Lenzrose

Nach der Kamelie nun noch eine Blume, die eher ins Rosafarbene neigt und bei mir im Garten gut gedeiht. Im Gegensatz zu Christrosen, die den leicht sauren Boden in meinem Garten überhaupt nicht mögen und spätestens nach drei Jahren aufgeben und verschwinden, wachsen die Lenzrosen sehr gut. Die hier gezeigte hatte ich voriges Jahr ausgegraben und in eine alte Zinkwanne gesetzt. Die Lenzrose stand unter der Schattenmorelle, wo es auch überreichlich Giersch gab. Zudem sollte dort am Zaun entlang ja unser vertikales „Erdbeerbeet“ entstehen.

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Kamelie

Die Kamelie blüht

Wie auch im vorigen Jahr, hat die Kamelie erst jetzt zu blühen begonnen. Leider sind von neun Knospen sechs abgefallen. Der ständige Wechsel vom Gewächshaus zur Terrasse und zurück (immer, wenn der Frost zu stark war) hat ihr wohl nicht gutgetan. Aber immerhin bleiben ja drei Blüten übrig, die jetzt alle aufgegangen sind. Ich werde es dieses Jahr wagen, sie in den Garten auszupflanzen, wahrscheinlich ins Rosenbeet. Da kann ich sie auch vom Wohnzimmer aus sehen. Es handelt sich übrigens um eine Kamelie der Sorte Extravaganza.

Die Kamelienblüten sehen alle etwas unterschiedlich aus, mal mehr, mal weniger weiße Stellen.

Mehr aus dem Harzer Garten demnächst. Die Zeit ist knapp, denn der „analoge“ Garten wartet auf meine ordnende Hand…

 

Tschüß

Christina

Schmetterlingsorchidee

Hallo 2018!

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein friedliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr mit vielen schönen Momenten im Garten, in der Natur und natürlich mit allen Menschen, die sie gerne haben.

Diesmal verzichte ich auf einen Jahresrückblick. 2017 war vom Wetter her nicht der Knaller, auch wenn die Ernte vom Hochbeet, aus dem Gewächshaus und aus den zahlreichen Tomatenkübeln ganz gut war. Bei den Tomaten wundert es mich am meisten, dass ich so viele Früchte hatte, dass man sie gar nicht alle frisch verzehren konnte. Viele habe ich eingekocht und habe so einen guten Vorrat für Saucen und Suppen. Auch Beerenfrüchte gab es reichlich, aber kein Stein- und kein Kernobst… Bis die Tage bald wieder so lang sind, dass man die ersten Aussaaten auf der Fensterbank starten kann, freue ich mich an meinen Zimmerpflanzen (wie der Phalaenopsis) und schmiede neue Pläne.

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Gewächshaus-Sanierung beginnt

Endlich ist trockenes Wetter! Ich dachte schon, das Gewächshaus muss auch im kommenden Winter noch mit marodem Dach stehen. Aber Hoch „Tanja“ sei Dank, jetzt können wir das Dach doch noch instandsetzen. Allerdings haben wir von der Variante mit Stegplatten doch Abstand genommen und werden Gewächshausfolie drauf legen. Und das hat zwei Gründe…

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Rückblick auf den September

In diesem Sommer haben die Rosen ganz schön was ertragen müssen. Meine waren zeitweise blattlos, weil das Regenwetter ihnen den Rosenrost und Sternrußtau brachte. Aber sie haben sich wieder aufgerappelt und sogar im September nochmals geblüht, wie die Gloria Dei oben beweist.

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