Archiv der Kategorie: Obst

Erdbeerpflanzen eingewintert

Eigentlich können Erdbeerpflanzen ja den Winter draußen überstehen. Das gilt aber nur für solche, die im Beet wachsen. Da unsere in Balkonkästen „wohnen“, müssen sie im Winter frostfrei stehen. Deshalb habe ich sie vorgestern im Gewächshaus deponiert. Natürlich nicht, ohne vorher die alten Blätter abzuzupfen. Wenn die nämlich dran bleiben würden, hätte ich ziemlich schnell Probleme mit Grauschimmel. So jedoch hoffe ich, dass sie im nächsten Frühling wieder kräftig gedeihen und uns eine Menge der roten, süßen Früchtchen bescheren.

Bis bald

Christina

Cherimoya

Cherimoya wächst, Granatapfel auch

Im Frühling hatte ich ja einige dicke Cherimoya-Kerne in Aussaaterde gelegt und darauf gehofft, dass zumindest einer davon treibt. Was gelungen ist. Und jetzt, am Ende des Sommers, ist der Sämling schon gute 40 Zentimeter hoch, was das Beitragsfoto oben zeigt. Im nächsten Frühling wird sie neue Erde und einen größeren Topf bekommen.

Und noch ein Experiment ist offensichtlich gut gelungen: Von den Kernen eines Granatapfels, die ich im Frühling ebenfalls auf Aussaaterde legte und immer schön feucht gehalten habe, sind einige angegangen. Die Pflänzchen sind jetzt etwa 15 Zentimeter hoch. Weiterlesen

Calamondin Orange: Was tun mit den Früchten?

Auf dem Foto sieht das Bäumchen ja noch kraftstrotzend aus, und die Blüten sind auch alle zu Früchten geworden. Aber am Ende des Sommers war das Bäumchen halb tot. Die Früchte habe ich deshalb  Anfang September abgenommen, um wenigstens den letzten Hauch von Leben in dieser Pflanze zu retten. Welchen Fehler ich gemacht habe, weiß ich nicht, aber es scheint so, dass ich im Sommer zu wenig gegossen habe. Jetzt steht es fast ohne Blätter auf der Fensterbank in der Küche. Im Gegensatz zu anderen Zitruspflanzen kann Calamondin nämlich warm überwintert werden. Aber was sollte ich mit den extrem sauren Früchten anfangen?

Was genau eine Calamondin Orange ist, erfahrt Ihr hier: https://www.gartenlexikon.de/calamondin-orange/

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Die Dürre hat kein Ende

Seit zwei Monaten habe ich hier nicht mehr berichtet, wie es im Garten aussieht. Aber ich muss auch sagen, dass mir das wohl keine Freude gemacht hätte. Es hatte seit Himmelfahrt Mitte Mai nicht geregnet, alle unsere Wasservorräte (immerhin 8000 Liter) haben wir aufgebraucht und müssen nun seit einigen Wochen mit Leitungswasser gießen. Der Rasen und einige Pflanzen haben sehr gelitten. Schön sieht der Garten eigentlich nicht aus, es herrscht stellenweise schon Herbststimmung. Zwar hat es vor zwei Tagen geregnet, aber die 7 Liter pro qm reichen natürlich bei Weitem nicht. Nur einzelne Blüten sind noch zu sehen, wie die am Enzianstrauch. Und die Ernte ist insgesamt auch eher mittelmäßig.

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Samen der Cherimoya

Mein neues Experiment: Cherimoya

Es ist schon länger her, da bekam ich eine Cherimoya-Frucht geschenkt. Sie auch andere Namen wie „Süßsack“ oder treffender: Eiscremefrucht, weil sie nach Eiscreme schmeckt. Ein bisschen wie Vanille-Eiscreme. Ich fand sie ganz lecker, obwohl sie innen nicht wirklich ansprechend und appetitlich aussieht. Und vor allem hat sie dicke runde Samen, die man beim Essen im Mund aussortieren muss wie die Gräten beim Fisch. Das ist nicht jedermanns Sache. Aber meine Recherche im Netz ergab, dass man diese Pflanzen im Kübel anbauen kann. Was sofort meine Neugier weckte. Also habe ich sechs der Samenkörner vor etwa zwei Wochen in Anzuchterde gegeben. Und nun muss ich Geduld haben und darf vor allem die Erde nicht austrocknen lassen. Es kann bis zu zwei Monate dauern, bis ein Keimblatt erscheint. Mehr über die Frucht erfahrt Ihr hier und hier und hier.

Und natürlich gibt es auch viele Rezepte im Netz, unter anderem bei chefkoch, eat smarter und kochbar.

 

Bis bald und tschüß!

Christina

Mandarinenbäumchen

Von meiner Schwägerin habe ich vor einigen Wochen ein Mandarinenbäumchen „geerbt“. Als ich sie besuchte, bemerkte ich, dass der Topfballen staubtrocken war und gab dem Bäumchen erstmal einen ordentlichen Schluck Wasser. Schließlich meinte meine Schwägerin, sie habe nicht so ein gutes Händchen für Pflanzen, ich solle das Bäumchen doch mitnehmen. Gesagt, getan. Das Bäumchen ist die dritte Zitruspflanze in meinem Besitz. Den großen Zitronenstrauch habe ich auch geschenkt bekommen (davon habe ich in diesem Jahr nur eine Frucht geerntet, die anderen brauchen noch Zeit). Und dann gibt es noch die Kumquat, die ich aus einem Kern gezogen habe.

Das Mandarinenbäumchen wirft jetzt nach und nach die Früchte ab. Fünf Stück habe ich am Sonntag abgenommen. Für den Verzehr sollen sie nicht geeignet sein. Giftig sind sie aber nicht, könnten allenfalls nicht gut schmecken. Die Früchte meines Baumes sind jedenfalls so fürchterlich sauer und haben so riesige Kerne, dass ich nicht weiß, ob ich sie für irgendwas verwenden soll.

Heimat dieser Zitruspflanze ist China. Sie braucht volle Sonne und Regenschutz, steht also auf meiner Terrasse unter Dach sehr gut. Außerdem mag sie keine Zugluft und sollte in einem speziellen Substrat für Zitruspflanzen stehen. Im Winter kommt sie mit den anderen Kübelpflanzen in mein Gewächshaus, das immer frostfrei bzw. bei mindestens 5 Grad Celsius gehalten wird. Ich hoffe, das wird ihr bekommen.

Wer noch ausführlichere Ratschläge zur Pflege sucht, kann hier nachschauen.

 

Bis bald und tschüß

Christina

Blumentöpfe: Schöne und nachhaltige Alternativen zu Plastik

Es muss nicht immer der Plastik- oder Tontopf sein. Wenn gerade der Vorrat an klassischen Blumentöpfen erschöpft ist (selbstverständlich verwende ich Plastiktöpfe aus der Gärtnerei nach dem Pflanzenkauf so lange immer wieder, bis sie zerbröseln), dann kann man sich auch erst einmal im Haus umschauen, ob es nicht irgendwo schöne Behälter gibt, die sich zum Bepflanzen eignen. Oft liegen einem die Blumentöpfe Marke Eigenbau direkt vor den Füßen, ohne dass man bisher einen Gedanken an diese Möglichkeit verschwendet hat. Viele schöne Dinge stauben in Garagen oder auf Dachböden ein, statt hervorgeholt, etwas aufpoliert und neu verwendet zu werden: Der Puppenwagen der Tochter, für den sich niemand mehr interessiert. Der verbeulte Wasserkessel, in dem Oma immer das Kaffeewasser kochte. Der wackelige Stuhl, der eine neue Sitzfläche bräuchte, aber ohnehin nicht mehr zur Einrichtung passt. Die alte Mülltonne aus Zinkblech, der Fahrradkorb und und und… Man kann auch zu seinem Lieblings-Griechen oder -Italiener um die Ecke gehen und fragen, ob er große Dosen übrig hat, in denen er Oliven, Feta, Pepperoni und andere Köstlichkeiten geliefert bekommt. Das habe ich neulich gemacht und in eine der Dosen meinen Rosmarin gesetzt.

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