Archiv der Kategorie: Kräuter

Sitzplatz abgeschirmt

Unser neuer Sitzplatz am Kräuterhochbeet ist zwar gerade richtig für zwei Personen, lag mir aber zu offen da. Deshalb haben wir am Wochenende einfach einen Sonnenschirm in einer Ecke installiert. Wenn man den aufspannt, kann man unbeobachtet den Kräuterduft und den Anblick der Blüten von (derzeit) Schnittlauch und Thymian genießen.

Hinterm Kräuterbeet lässt sich zu zweit ein Abenddrink genießen.

 

Tschüß und bis bald

Christina

 

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Was lange währt… – das Kräuterhochbeet ist fertig

Eigentlich wollten wir unsere Kräuterspirale schon im vergangenen Herbst abreißen und ein Hochbeet für die Kräuter anlegen. Die Spirale rutschte nach vielen Jahren Standzeit immer mehr in sich zusammen und war auch nicht mehr praktisch, was die Pflege anging. Aber dann kam nach der sommerlichen Jahrhundertflut im Harz (von der wir glücklicherweise verschont wurden, was das Hochwasser angeht) der herbstliche Dauerregen und Kälte. Also verschoben wir das Projekt. Nun haben wir es am ersten warmen Wochenende umgesetzt. Das war zwar schon Ende April, aber an diesem späten Blogbeitrag hat die DSGVO schuld. Wie so viele Blogger hat mich die neue EU-Verordnung zum Datenschutz lange am Bloggen gehindert, weil ich erst einmal recherchieren musste, ob und wie denn mein Blog bezüglich dieses Themas verändert werden muss. Aber nun folgt an dieser Stelle endlich eine Fotogalerie, die die Arbeitsschritte für das neue Beet zeigt.

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Basilikum überwintern

Kräuter eingewintert

Schon vor rund einer Woche habe ich meinen Basilikum in die Küche und die anderen  Kräutertöpfe zusammen mit den Erdbeerkästen und den Kübelpflanzen ins Gewächshaus  gestellt. Dort haben sie es nun angenehm kühl, aber nicht zu kalt. Die neue Folie auf dem Dach und die von innen angeklemmte Noppenfolie aus dem Gärtnereibedarf tun ihren Dienst gut. Die Heizung muss nicht zu sehr ackern, aber noch hat der Winter ja auch gar nicht richtig angefangen. Am Ende werden wir sicher an der Stromrechnung sehen, ob und wie sich die doppelte Folienlage bewährt hat.

Kräuter im Gewächshaus

Unter dem mit Folie und Noppenfolie versehenden Dach überwintern nun die Frostempfindlichen.

Rosmarin im Gewächshaus

Hinter dem Rosmarin sieht man die Noppenfolie, mit der wir auch die kalte Nordwand verkleidet haben.

Den Basilikum, der den Sommer im Gewächshaus verbracht hat (das ist immer noch der, den ich im Februar gekauft hatte) habe ich ausgegraben und wieder in Töpfe gepflanzt. Allerdings sind schon einige Triebe abgestorben, weil ich nicht aufgepasst hatte und sie geblüht haben. Die anderen sind aber noch tipptopp. Die Töpfe stehen nun aufgereiht am Küchenfenster. Geerntet werden kann aber erst einmal nur sehr begrenzt. Der Lichtmangel macht sich doch bemerkbar, sie wachsen nämlich kaum.

Tschüß bis bald

Christina

Kräuterernte für den Harzer Garten-Tee

Mein Urlaub ist nun vorbei, was zur Folge haben wird, dass es hier auf dem Blog wieder ruhiger werden wird. Aber zuvor habe ich noch Kräuter von der Spirale geerntet, aus denen ich Garten-Tee für die kalte Jahreszeit machen werde. Diesmal habe ich sie nicht wie sonst zu Sträußchen gebunden und zum Trocknen aufgehängt. Dazu ist das Wetter einfach zu unbeständig und die Luft daher meistens zu feucht. Mit Sicherheit würden die Kräuter verschimmeln. Deshalb habe ich die Blättchen und Blüten gleich von den Stängeln gezupft und sie in Körbe gegeben. Die stehen drinnen auf dem Wohnzimmertisch und werden täglich einmal durchgeschüttelt. So verkleben sie nicht, bekommen genug Luft und können gut trocknen.

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Blumentöpfe: Schöne und nachhaltige Alternativen zu Plastik

Es muss nicht immer der Plastik- oder Tontopf sein. Wenn gerade der Vorrat an klassischen Blumentöpfen erschöpft ist (selbstverständlich verwende ich Plastiktöpfe aus der Gärtnerei nach dem Pflanzenkauf so lange immer wieder, bis sie zerbröseln), dann kann man sich auch erst einmal im Haus umschauen, ob es nicht irgendwo schöne Behälter gibt, die sich zum Bepflanzen eignen. Oft liegen einem die Blumentöpfe Marke Eigenbau direkt vor den Füßen, ohne dass man bisher einen Gedanken an diese Möglichkeit verschwendet hat. Viele schöne Dinge stauben in Garagen oder auf Dachböden ein, statt hervorgeholt, etwas aufpoliert und neu verwendet zu werden: Der Puppenwagen der Tochter, für den sich niemand mehr interessiert. Der verbeulte Wasserkessel, in dem Oma immer das Kaffeewasser kochte. Der wackelige Stuhl, der eine neue Sitzfläche bräuchte, aber ohnehin nicht mehr zur Einrichtung passt. Die alte Mülltonne aus Zinkblech, der Fahrradkorb und und und… Man kann auch zu seinem Lieblings-Griechen oder -Italiener um die Ecke gehen und fragen, ob er große Dosen übrig hat, in denen er Oliven, Feta, Pepperoni und andere Köstlichkeiten geliefert bekommt. Das habe ich neulich gemacht und in eine der Dosen meinen Rosmarin gesetzt.

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Basilikum vermehren

Der Basilikum, den ich im Sommer gekauft und dann gleich geteilt und neu eingetopft habe, gibt so langsam den Geist auf. Eigentlich hatte ich vor, ihn umzutopfen in neue Erde und größere Töpfe, aber das wenige Tageslicht über den Winter und der Nährstoffmangel (ich habe vergessen, dass er ja Dünger braucht, wenn er weiter beerntet wird), hat zu sparrigem Wuchs geführt. Deshalb habe ich einfach die kräftigsten Triebe am oberen, noch nicht verholzten Ende gekappt und die Zweiglein in ein Glas mit Wasser gestellt. Nun hoffe ich, dass diese Wurzeln bekommen, so dass ich dann neue Pflanzen erhalte. Im Sommer hatte das gut geklappt. Auf diese Weise habe ich eine neue Pflanze für meinen Sohn gezogen, der ihn genauso gerne isst wie ich.

 

Ciao und bis bald

Christina

Licht und Schatten

Zurzeit ist mein Rhipsalis-Kaktus mit gelben Blüten übersät (siehe oben). Welche Art es genau ist, weiß ich nicht. Ich vermute mal Rhipsalis aurea, wegen der Blütenfarbe.

Der Dezember hat mir positive und negative Überraschungen bereitet: Zum einen hatte ich nach unserem Urlaub angenommen, dass unser mit Blumengießen beauftragter Sohn den französischen Estragon schmählich vernachlässigt hatte und dieser deshalb vertrocknet war. Ich hatte ihn schon auf die Terrasse gestellt, um ihn beim nächsten Gang zum Kompost genau dort zu entsorgen. Aber dann vergaß ich dauernd, ihn mitzunehmen.

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