Archiv der Kategorie: Kräuter

Kräuterernte für den Harzer Garten-Tee


Mein Urlaub ist nun vorbei, was zur Folge haben wird, dass es hier auf dem Blog wieder ruhiger werden wird. Aber zuvor habe ich noch Kräuter von der Spirale geerntet, aus denen ich Garten-Tee für die kalte Jahreszeit machen werde. Diesmal habe ich sie nicht wie sonst zu Sträußchen gebunden und zum Trocknen aufgehängt. Dazu ist das Wetter einfach zu unbeständig und die Luft daher meistens zu feucht. Mit Sicherheit würden die Kräuter verschimmeln. Deshalb habe ich die Blättchen und Blüten gleich von den Stängeln gezupft und sie in Körbe gegeben. Die stehen drinnen auf dem Wohnzimmertisch und werden täglich einmal durchgeschüttelt. So verkleben sie nicht, bekommen genug Luft und können gut trocknen.

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Blumentöpfe: Schöne und nachhaltige Alternativen zu Plastik


Es muss nicht immer der Plastik- oder Tontopf sein. Wenn gerade der Vorrat an klassischen Blumentöpfen erschöpft ist (selbstverständlich verwende ich Plastiktöpfe aus der Gärtnerei nach dem Pflanzenkauf so lange immer wieder, bis sie zerbröseln), dann kann man sich auch erst einmal im Haus umschauen, ob es nicht irgendwo schöne Behälter gibt, die sich zum Bepflanzen eignen. Oft liegen einem die Blumentöpfe Marke Eigenbau direkt vor den Füßen, ohne dass man bisher einen Gedanken an diese Möglichkeit verschwendet hat. Viele schöne Dinge stauben in Garagen oder auf Dachböden ein, statt hervorgeholt, etwas aufpoliert und neu verwendet zu werden: Der Puppenwagen der Tochter, für den sich niemand mehr interessiert. Der verbeulte Wasserkessel, in dem Oma immer das Kaffeewasser kochte. Der wackelige Stuhl, der eine neue Sitzfläche bräuchte, aber ohnehin nicht mehr zur Einrichtung passt. Die alte Mülltonne aus Zinkblech, der Fahrradkorb und und und… Man kann auch zu seinem Lieblings-Griechen oder -Italiener um die Ecke gehen und fragen, ob er große Dosen übrig hat, in denen er Oliven, Feta, Pepperoni und andere Köstlichkeiten geliefert bekommt. Das habe ich neulich gemacht und in eine der Dosen meinen Rosmarin gesetzt.

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Basilikum vermehren


Der Basilikum, den ich im Sommer gekauft und dann gleich geteilt und neu eingetopft habe, gibt so langsam den Geist auf. Eigentlich hatte ich vor, ihn umzutopfen in neue Erde und größere Töpfe, aber das wenige Tageslicht über den Winter und der Nährstoffmangel (ich habe vergessen, dass er ja Dünger braucht, wenn er weiter beerntet wird), hat zu sparrigem Wuchs geführt. Deshalb habe ich einfach die kräftigsten Triebe am oberen, noch nicht verholzten Ende gekappt und die Zweiglein in ein Glas mit Wasser gestellt. Nun hoffe ich, dass diese Wurzeln bekommen, so dass ich dann neue Pflanzen erhalte. Im Sommer hatte das gut geklappt. Auf diese Weise habe ich eine neue Pflanze für meinen Sohn gezogen, der ihn genauso gerne isst wie ich.

 

Ciao und bis bald

Christina

Licht und Schatten


Zurzeit ist mein Rhipsalis-Kaktus mit gelben Blüten übersät (siehe oben). Welche Art es genau ist, weiß ich nicht. Ich vermute mal Rhipsalis aurea, wegen der Blütenfarbe.

Der Dezember hat mir positive und negative Überraschungen bereitet: Zum einen hatte ich nach unserem Urlaub angenommen, dass unser mit Blumengießen beauftragter Sohn den französischen Estragon schmählich vernachlässigt hatte und dieser deshalb vertrocknet war. Ich hatte ihn schon auf die Terrasse gestellt, um ihn beim nächsten Gang zum Kompost genau dort zu entsorgen. Aber dann vergaß ich dauernd, ihn mitzunehmen.

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Zum Fressen gern…


… hat offensichtlich irgendein Krabbeltier meinen selbst gezogenen Basilikum. Fünf Wochen (!), nachdem ich ihn ins Haus gestellt habe, komme ich Freitag früh in die Küche und erblicke dieses abgefressene Ding. Aber den Übeltäter habe ich immer noch nicht gefunden. Wenn das so weitergeht, muss ich den Basilikum auf den Kompost geben :-(.

Bis bald

Christina

Kurzer Rückblick


In den letzten Septembertagen hatte ich alle Hände voll im Garten zu tun, weil wir Anfang Oktober in den Urlaub gefahren sind. Unter anderem mussten die Zimmerpflanzen nach drinnen geräumt werden, damit ein plötzlicher Kälteeinbruch in unserer Abwesenheit ihnen nicht den Garaus macht. Einen Tag vor unserer Abreise pflückte ich alle Tomaten ab, auch die grünen, und brachte sie zu meiner Mutter. Sie hat sie dankenswerterweise fachgerecht zum Nachreifen gebracht und auch verwertet. Einige Tomaten und Paprika, die nach unserer Rückkehr immer noch keine Anstalten gemacht hatten, ihre grüne Farbe aufzugeben, brachte sie mir zurück. Ach ja, die Zitronenverbene hatte ich am letzten Tag vor dem Abflug auch noch zurückgeschnitten, die Blätter abgezupft und zum Trocknen in einem flachen Korb auf dem Wohnzimmertisch ausgebreitet. Inzwischen sind die Blätter in meinen Gartentee „gewandert“, dem sie eine feine zitronige Note geben.

Jetzt bin ich wieder zurück und habe schon eine Woche in abscheulichem Dauerregen hinter mir. Im nächsten Beitrag zeige ich Euch, wie das Gärtnern auf Gozo aussehen kann und unter welchen schwierigen Bedingungen dort Pflanzen (auch im öffentlichen Raum) wachsen.

 

Ciao sagt

Christina

Feta vom Grill


Manchmal möchte ich keine Bratwurst, kein Fleisch und auch keinen Fisch, wenn mein Mann den Grill anwirft. Er ist großer Grillfan, und im Sommer vergeht kaum ein Tag, an dem nicht der Grill abends angemacht wird. Aber es geht ja auch ohne  Fleisch, und deshalb verrate ich heute eines meiner Lieblingsessen vom Grill: Feta in Olivenöl mit Tomaten, Basilikum und Zwiebeln.

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