Kürbisernte


Schon Ende August waren unsere Kürbisse soweit, dass sie geerntet werden konnten. Die kleinen Hokkaidos, die ich an der Garage in einen Kasten gepflanzt hatte, waren durch den regnerischen und kühlen Sommer sehr dem Wetter ausgesetzt und blieben ziemlich klein. Der größte ist vielleicht so groß wie ein Kinderkopf. Zusammen mit einem Zierkürbis liegen sie derzeit im Flur als Deko.

Und dann hatte ich ja auf dem Hochbeet noch eine Pflanze „Gelber Zentner“. Die trieb kärftige Ranken und brachte vier Kürbisse hervor. Einen musste ich jedoch wegwerfen, weil er von unten verfault war. Die anderen drei warten jetzt auf dem kühlen Fliesenboden im Flur darauf, verspeist zu werden. Gewogen habe ich sie noch nicht, aber schätzungsweise hat der größte doch so acht bis zehn Kilogramm. Und daneben liegt eine monstergroße Zucchini, die ich beim Abschneiden der Pflanze erst entdeckte. Sie muss eine der ersten gewesen sein, war aber unter den vielen Blättern ganz versteckt.

Was ich daraus zaubern werde, könnt Ihr dann an dieser Stelle später lesen.

 

Tschüß!

Christina

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Zucchinischwemme gemeistert


Im August gab es wieder eine Zuccinischwemme, trotzdem ich dieses Jahr nur eine Pflanze gesetzt hatte. Irgendwann waren es einfach zu viele. Deshalb habe ich dann einen Teil eingelegt. Und zwar so:

  • 2 kg Zucchini
  • 300 g Schalotten (ersatzweise kleine Zwiebeln)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Zweig Basilikum
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 l Weinessig
  • 1 Essl. Pfefferkörner
  • 2 Teel. Senfsamen
  • 350 g Zucker
  • 2 Essl. Salz

Die Zucchini waschen, Stielansatz und Spitze abschneiden, in Scheiben von etwa 0,5 cm Dicke schneiden. Schalotten pellen, Kräuter waschen, grobe Stengel aussortieren. Zucchinischeiben, Schalotten und Kräuter in Gläser schichten. Essig mit einem Liter Wasser, den Gewürzen, Zucker und Salz kochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Den Sud heiß über die Zucchini gießen, Gläser nur abdecken. Am nächsten Tag den Sud wieder in einen Topf abgießen, erneut aufkochen und wieder zurück in die Gläser geben. Dann erst die Gläser gut verschließen.

Das soll etwa sechs Monate lang haltbar sein. Man kann die Gläser aber auch sicherheitshalber im Ofen 30 Minuten bei 80 bis 90 Grad richtig einkochen. Dazu die Gläser auf ein mit Lappen ausgelegtes tiefes Backblech stellen, Wasser auf das Blech geben und dann das Ganze in den kalten Ofen stellen.

Tipp: Die Einlegeflüssigkeit muss immer gut fingerbreit über dem Gemüse stehen.

 

Viel Spaß beim Nachkochen und Essen!

Christina

Rückblick auf den August, Teil 2


Ich hatte ja schon geschrieben, dass die Tomatenernte gewaltig war trotz des schlechten Wetters. Eigentlich waren die Nächte fast immer zu kühl, der Regen viel zu viel, aber meine 31 Pflanzen haben bisher alles gut überstanden. Immer noch hängen einige halbreife Früchte an den Sträuchern. Selbst die wild ausgesamten Pflanzen auf dem Hochbeet haben gut getragen. Und die waren nun wirklich dem schrecklichsten Wetter ausgesetzt.

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Rückblick auf den August, Teil 1


Es ist eine Menge Zeit vergangen, seit ich etwas an dieser Stelle geschrieben habe. Das liegt vor allem daran, dass auch der August insgesamt sehr kühl und nass gewesen ist. Da hatte ich einfach keine Lust zu schreiben. Allerdings habe ich mich von Zeit zu Zeit immerhin aufgerafft und Fotos gemacht, so dass ich jetzt einen Rückblick geben kann. Was mich bei dem schlechten Wetter absolut wundert: Ich hatte eine bombige Tomatenernte, und auch die Auberginen und Kürbisse sind wie wild gewachsen. Schon Ende August war jedoch die Clematis fast verblüht, so dass die goldenen Fruchtstände in der seltenen Sonne glänzten.

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Fruchtfliegen in die Falle locken


Noch sind sie nur in kleinen Grüppchen unterwegs, aber bald beginnt sie schon wieder: die Invasion der Fruchtfliegen. Als ich dieser Tage die ersten Äpfel von meinem Baum geernet habe, holte ich deshalb sogleich alle Zutaten für meine Fallen zusammen.

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Aubergine mit Mandelpanade, Rezept

Aubergine mit Mandelpanade


Es regnet schon wieder. Das Wochenende ging noch halbwegs, aber für heute und bis Donnerstag ist Regen angesagt. Deshalb hier zur Aufheiterung etwas Leckeres zum Nachkochen.

Da wir gerade auf dem Low-carb-Trip sind, habe ich eine Alternative für Paniermehl gesucht, um die Auberginen aus meinem Gewächshaus zuzubereiten. Eine Variante ist, sie nur mit Gewürzen und Olivenöl zu marinieren und sie dann auf dem Grill in einer Eisenpfanne zu braten. Die andere beschreibe ich Euch hier.

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Kräuterernte für den Harzer Garten-Tee


Mein Urlaub ist nun vorbei, was zur Folge haben wird, dass es hier auf dem Blog wieder ruhiger werden wird. Aber zuvor habe ich noch Kräuter von der Spirale geerntet, aus denen ich Garten-Tee für die kalte Jahreszeit machen werde. Diesmal habe ich sie nicht wie sonst zu Sträußchen gebunden und zum Trocknen aufgehängt. Dazu ist das Wetter einfach zu unbeständig und die Luft daher meistens zu feucht. Mit Sicherheit würden die Kräuter verschimmeln. Deshalb habe ich die Blättchen und Blüten gleich von den Stängeln gezupft und sie in Körbe gegeben. Die stehen drinnen auf dem Wohnzimmertisch und werden täglich einmal durchgeschüttelt. So verkleben sie nicht, bekommen genug Luft und können gut trocknen.

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