Kränze aus Hopfen

Anleitung: Kränze aus Ranken vom Hopfen

Jedes Jahr muss der Hopfen abgeschnitten werden, der am Stelzenhaus im Garten rankt. Für den Kompost eignen sich die Ranken nur bedingt, weil sie sehr langsam verrotten. Deshalb entsorgen wir den größten Teil tatsächlich über den Müll, was mir ansonsten im Garten sehr widerstrebt. Und damit nicht alles im Müll landet, ernte ich immer einen Teil der Dolden (für beruhigenden Tee) und winde Kränze aus einigen Ranken. In diesem Jahr habe ich mir dafür die dicksten Ranken herausgesucht. Statt Hopfen kann man auch Weidenruten, Ranken vom Wilden Wein oder andere weiche Zweige nehmen. Wie man dabei ohne Zusatzmaterialien (Draht, Bindfaden etc.) auskommt, zeige ich in der Schritt-für-Schritt-Anleitung. (Die Methode funktioniert, auch wenn sie wahrscheinlich eher laienhaft ist. Ich bin halt keine gelernte Floristin.)

Am Anfang nimmt man einige Ranken und legt sie zu einem Kreis in der gewünschten Größe, wobei sich die Enden überlappen. Diese hält man mit einer Hand fest, so dass sie nicht wieder auseinander rutschen. Der Kreis muss nicht perfekt sein, wie man auch an dem  Bild oben sehen kann. Dann werden die sich überlappenden Enden mit einer dünneren Ranke (oder falls die nicht zur Hand ist, mit Bast oder Bindfaden) eng umwickelt. Die unten eckig abstehenden Ranken kann man etwas später mit der Gartenschere durchtrennen und die Enden in den Kranz stecken.

Hier noch mal die Wicklung, die den überlappenden Enden Halt gibt. Die Wicklung muss nicht perfekt aussehen, sollte nur fest genug sein. Anfang und Ende der Wicklung steckt man in den Kranz.

Anschließend beginnt man, die Ranken einzeln um den Ranken-Kreis zu wickeln. Den Anfang der Ranken steckt man so zwischen die bereits gewickelten Ranken, dass er nicht wieder heraus rutscht. Mit dem Ende geht es genau so. Wenn abstehende Ecken stören, diese einfach wie oben beschrieben durchtrennen und mit einarbeiten. Im Verlauf der Arbeit muss man den Kranz immer wieder mal in Kreisform drücken, damit er gleichmäßig rund wird. Das geht am besten, wenn man ihn auf einen Tisch legt.

Nach und nach wird der Kranz immer dicker. Man kann die Ranken immer nur in einer Richtung wickeln oder über Kreuz. Das ergibt dann eine andere Optik.

Für diesen Kranz habe ich überwiegend in einer Richtung gewickelt und für die letzten zwei Runden zwei dünnere Ranken zurück gelegt, die ich in der Gegenrichtung gewickelt habe.

Diese Kränze lasse ich nun etwas trocknen und aushärten. Dabei werden sie in der Farbe noch dunkler. In einigen Tagen werde ich sie dann dekorieren.

Solche Kränze sind kompostierbar, wenn sie nach einigen Jahren auseinanderfallen sollten. Das ist der eine Vorteil. Der zweit ist: Man kann sie immer wieder neu dekorieren, ganz nach Jahreszeit und Geschmack. Und der dritte: Sie sind ein schönes Geschenk.

Ich hoffe, Ihr kommt mit der Anleitung klar. Bei Fragen meldet Euch gerne über das Kommentarfeld…

Tschüß und bis bald

Christina

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