Cherimoya

Cherimoya wächst, Granatapfel auch

Im Frühling hatte ich ja einige dicke Cherimoya-Kerne in Aussaaterde gelegt und darauf gehofft, dass zumindest einer davon treibt. Was gelungen ist. Und jetzt, am Ende des Sommers, ist der Sämling schon gute 40 Zentimeter hoch, was das Beitragsfoto oben zeigt. Im nächsten Frühling wird sie neue Erde und einen größeren Topf bekommen.

Und noch ein Experiment ist offensichtlich gut gelungen: Von den Kernen eines Granatapfels, die ich im Frühling ebenfalls auf Aussaaterde legte und immer schön feucht gehalten habe, sind einige angegangen. Die Pflänzchen sind jetzt etwa 15 Zentimeter hoch.

Granatapfel

Das Foto zeigt vier Granatapfel-Pflänzchen in drei Töpfen. Die Pflanze rechts mit den großen Blättern ist die Cherimoya. In den Töpfen hat sich auch der in meinem Garten allgegenwärtige Klee eingefunden. Links neben den Töpfen sind Blätter von Blutampfer zu finden, der sich ebenfalls selbst dort angesiedelt hat.

Die Pflanzen stehen alle im Gewächshaus. Dort haben sie auch den ganzen Sommer verbracht.

Bis sich bei der Cherimoya etwas tat, musste ich viel Geduld haben. Sie keimte erst nach mehr als acht Wochen. Am Anfang hatte ich über den Topf eine Frischhaltefolie gespannt, damit die Luftfeuchtigkeit für den Samen hoch genug war. Außerdem hatte ich die drei Kerne, die ich in den Topf legte, vorher eine Nacht lang eingeweicht, weil die Schale der Samen sehr hart ist. Beides hat wohl diesmal zum Erfolg geführt, denn ein Jahr zuvor hatte die Anzucht nicht geklappt.

Bei den Granatäpfeln war es einfacher. Sie stammen aus einer Frucht, die ich im Advent zur Dekoration verwendet habe. Sie war irgendwann total trocken, und die Schale hart wie altes Leder. Einfach komplett in den Müll werfen wollte ich ihn aber nicht. Also ging ich folgendermaßen vor:

  • Ich schnitt den Granatapfel auf, holte die Kerne mit einem Löffel heraus und befreite die Samen vom immer noch saftigen Fruchtfleisch.
  • Die Kerne kamen dann ebenfalls eine Nacht lang in warmes Wasser zum Einweichen.
  • Am nächsten Tag legte ich sie in eine flache, mit Aussaaterde gefüllte Schale. Da sie Lichtkeimer sind, deckte ich sie nicht mit Erde ab.
  • Die Schale erhielt ebenfalls eine Abdeckung mit Folie. Es kann sein, dass die neuen Pflänzchen erst nach zehn Jahren oder gar nicht blühen, aber sie sind auch so schöne Kübelpflanzen, wenn sie die kommenden Jahre überleben.

Für den Winter werde ich die Pflanzen alle ins Haus holen, auch die Cherimoya. Sie sind nicht frosthart und mögen auch keine allzu niedrigen Plustemperaturen. Da die Heizung für mein Gewächshaus im letzten Winter die Grätsche gemacht hat, wird es jetzt nachts schon langsam etwas frisch darin. Eine neue Heizung ist bestellt, aber noch nicht eingetroffen.

Bis bald und tschüß

Christina

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