Folie und Vlies gegen den Frost

Ein bisschen wie in den Alpen mutet unser Gewächshaus nun an. Steine und Holzlatten halten die Noppenfolie am Platz, die wir in diesem Jahr von außen angebracht haben. Von innen ging es nicht mehr, weil wir im Gewächshaus sozusagen eine zweite Etage eingezogen haben. Zumindest in einem Teil des Hauses.

 

Auf Regalen, die an den Dachbalken aufgehängt sind, stehen nun die kleineren Pflanzen. So ist unten mehr Platz für die Kübelpflanzen und die Erdbeerkästen.

Um diese Hängeregale zu installieren (es handelt sich um Stahlgitter aus dem Ladenbau, die wir noch liegen hatten und nun sozusagen recycelt haben), haben wir sie zum einen mit Winkeln an dem Holz festgeschraubt, auf denen die Dachbalken aufliegen:

 

Und zum anderen mit Ketten und Haken an den Dachbalken aufgehängt:

 

An den Erdbeerstauden hängen verzeinzelt noch Früchte, die inzwischen teils schon reif sind. Die Sonneneinstrahlung der vergangenen Tage hat sie noch rot werden lassen. Es handelt sich dabei um so genannte Monatserdbeeren, die den ganzen Sommer über bis in den Herbst hinein gefruchtet haben. Da das Wetter ja in diesem Herbst ungewöhnlich warm war, haben wir immer noch Erdbeeren geerntet. Die auf dem Foto unten stammen von heute.

 

Bevor nun vor zwei Tagen der Frost einsetzte, haben wir das Gewächshaus fit für den Winter gemacht. Und außerdem alles geerntet, was keinen Frost verträgt. So auch die Endivien, die ich mit Wurzeln aus dem Beet gezogen, in Papier eingeschlagen und dann aufrecht in eine kleine Zinkwanne gestellt habe.

 

 

Außerdem haben wir eine Physalis aus dem Hochbeet genommen, die sich dort von selbst angesiedelt hatte und sie in einen Topf gepflanzt. Sie steht nun auch im Gewächshaus. Davor in dem Tontopf sind Dahlienknollen.

Und heute, am Sonntag, habe ich das Kräuter- und das Gemüsehochbeet mit Vlies abgedeckt. Die Kamelie und die Feige, die ich diesen Sommer ausgepflanzt habe, sowie die Rosen sind schon seit einigen Tagen warm mit Vlies eingepackt und mit Pferdemist angehäufelt. Dadurch sieht der Garten ein bisschen wie eine Wohnung aus, in der die Möbel wegen längerer Abwesenheit der Bewohner gegen den Staub abgedeckt sind…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor des frostig wurde, hatten wir öfter Besuch von einer Katze, die sich vor dem Haus im warmen Sonnenlicht und im Laub wohl fühlte. Der Lavendelstrauch hat sie wohl noch zusätzlich angezogen. Und da wir (leider, leider) seit dem 15. August keinen Hund mehr haben, musste sie auch keine Störung befürchten.

Einen schönen Restsonntag Euch allen wünscht

Christina

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