Kräuterspirale: Das letzte Stündlein hat geschlagen

Die Kräuterspirale haben wir vor 14 Jahren gebaut. Jetzt werden wir sie abbauen und ein neues Kräuterbeet in Form eines L oder U anlegen. Warum? Weil sie erstens zu groß ist, zweitens unpraktisch, und drittens fallen die Wände langsam auseinander. Aufgeräumt habe ich sie schon mal, damit ich die Kräuter, die ins neue Beet sollen, auch wiederfinde. Denn sie war sehr zugewachsen, nachdem ich mich im vorigen Herbst infolge von zu viel Regen nicht mehr darum kümmern konnte.

Die Spirale sieht zurzeit etwas kahl aus, aber das ist mir ganz recht. So kann ich, wenn das Wetter mitspielt, die einzelnen Pflanzen herausnehmen und in Töpfen zwischenlagern. Leider ist mir bei dem harten Frost Ende März auch einiges erfroren: Ysop und Heiligenkraut haben die Kälte nicht überstanden, der Kreta-Salbei ist mächtig am kuren. Und der Salbei ganz oben sieht auch nicht gut aus.

Mittlerweile nutze ich nur noch eine Hälfte der Spirale, die andere haben Johanniskraut, Frauenmantel und vor allem die Zitronenmelisse fest in ihrer Hand. Das ist auch die Hälfte, die für mich sehr schlecht erreichbar ist, denn sie liegt am Zaun. Um die Flächen dort zu erreichen, hatte ich mal Trittsteine gelegt, aber ich mag einfach nicht ständig auf dem Ding herumklettern.

Auf diesem Bild aus 2016 sieht der Bewuchs noch gut aus. Danach habe ich gar keine Fotos mehr gemacht, weil die Steine immer weiter auseinanderfielen und der Bewuchs sich nicht gut entwickelte.

Jetzt soll also ein Beet entstehen, das ich gut pflegen kann. Dazu bleibt der Tümpel erhalten. Von dort soll das Beet als L oder U am Zaun entlang verlaufen. Es soll ansteigen und so wieder verschiedene Kräuter beherbergen, die auch verschiedene Bedürfnisse haben. Ich weiß nur noch nicht, ob die höchste Stelle in der Mitte oder am Ende des L oder U liegen wird. Das entscheide ich, glaube ich, dann spontan. Außerdem muss unter dem und auch um das neue Beet herum der Boden mit Vlies bedeckt werden, denn dort ist zwar nicht der Giersch ein Problem, aber die Zitronenmelisse. Die wächst schon zum Nachbarn rüber, der davon nicht so begeistert ist…

So sieht die Spirale jetzt aus (Man sieht, finde ich, dass die Steine noch weiter herunter gerutscht sind):

Die Spirale von Osten her gesehen. Dahinter ist eine Gitterbox für Regenwasser. (Der Tümpel soll ja im Süden liegen, sagen alle Gebrauchsanweisungen. Aber das Konzept stammt aus Australien. Das heißt, auf der Nordhalbkugel muss der Tümpel in den Norden ;-))

Und von der anderen Seite her mit Blick zum Frühbeet.

Die Steine von der Umrahmung nehmen wir in jedem Fall auch wieder für die Wände des neuen Kräuterbeetes. Und der Bärlauch, der bislang unter der Mirabelle wuchs und wegen der Anti-Giersch-Abdeckung jetzt in einem Topf steht, kommt auch ins neue Kräuterbeet. Er blüht übrigens schon, wohl weil er den Winter im kuscheligen Gewächshaus bleiben durfte…

Tschüß und bis bald sagt

Christina

 

 

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Ein Gedanke zu „Kräuterspirale: Das letzte Stündlein hat geschlagen

  1. birthesgartenzeiten

    Ja, die Kräuterspirale sieht etwas eingefallen aus, aber sie ist ja auch schon ein paar Jahre alt… DAs neue Projekt hört sich gut an – Zitronenmelisse und Pfefferminze habe ich aus meinem Kräuterbeet im vorletzten Jahr ausgelagert in ein kleines Extra-Beet, wo nur die beiden wachsen dürfen ;-). Sie wuchern regelrecht. Der Teich entwickelt Algen, wenn er allzu sonnig steht, diese Erfahrung mache ich seit einigen Jahren… Viel Erfolg und viel Spaß mit dem neuen Kräuterbeet, ich bin gespannt, welche Form es letztendlich bekommt ;-). LG Birthe 🙂

    Antwort

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