Gewächshaus-Sanierung beginnt

Endlich ist trockenes Wetter! Ich dachte schon, das Gewächshaus muss auch im kommenden Winter noch mit marodem Dach stehen. Aber Hoch „Tanja“ sei Dank, jetzt können wir das Dach doch noch instandsetzen. Allerdings haben wir von der Variante mit Stegplatten doch Abstand genommen und werden Gewächshausfolie drauf legen. Und das hat zwei Gründe…

Beim Abnehmen der Dachpappe und dem Rausschrauben der alten Fenster haben wir festgestellt, dass der Balken, an dem die Dachrinne festgemacht ist, fast ganz durchgefault ist. Dadurch, dass wir das Dach nie richtig dicht bekommen haben, ist immer Wasser auf das Holz getropft. Jetzt sind vom zehn Zentimeter dicken Balken sechs Zentimeter morsch. Wie wir damit umgehen, um ein weiteres Faulen zu verhindern, klären wir morgen.

Der zweite Grund für die Folie ist einfach der Preis: Die Folie kostet weniger als ein Zehntel von dem, was Stegplatten kosten würden. Und sie hält laut Hersteller etwa fünf Jahre. Danach sehen wir dann weiter…

Das trockene und fast noch sommerlich warme Wetter (heute 22 Grad!) habe ich dann auch dazu genutzt, das Beet am Zaun weiter von Giersch zu befreien. Außerdem haben wir dort den von Efeu überwachsenen Stamm einer Konifere entfernt (er war nicht mehr standsicher) und die Forsythie ausgegraben. Der Strauch war mordsmäßig schwer auszugraben, weil er so tief wurzelte, aber mein Mann hat es mit Spaten und Axt geschafft. Auf einer Länge von rund zwei Metern werden wir dort drei Maurerkübel einsenken und darin Herbsthimbeeren pflanzen. Die stehen schon seit Ende September in einem Eimer mit Wasser parat. Bekommen haben wir sie von einer Gartenfreundin aus dem Nachbardorf.

Da, wo der Topf mit der Dahlie steht, hatte ich ja vor einiger Zeit schon Giersch ausgegraben und die Fläche mit Zeitungspapier und Steinen belegt. Es hat sich gezeigt, dass die Steine als Abdeckung nicht ausreichen. Dazwischen und besonders durch die Lücken, die die Pflanzen hinterlassen (Aronia, Rhabarber, Johannisbeere und Iris), kommt der Giersch  wieder durch. Da muss ich mir also etwas einfallen lassen. Vielleicht streue ich noch Sägespäne dazwischen. Zumindest da, wo Pflanzen stehen.

Und das ist die zweite „Problemfläche“:

Beinwell hat sich überall unter dem Apfelbaum und im Beet neben dem Schuppen breit gemacht. Die Erdbeeren sind deshalb ziemlich verkümmert.

Den Beinwell an sich finde ich eigentlich ganz schön, wenn er blüht. Aber ich hatte mich nicht über seinen Ausbreitungsdrang informiert, bevor ich ihn unter den Apfelbaum gepflanzt habe. Eine Wurzelsperre wäre definitiv anzuraten gewesen. Gestern habe ich die völlig überwucherten Erdbeeren freigelegt, indem ich die Beinwellblätter alle abgerissen habe. Jetzt muss ich versuchen, den Tiefwurzler auszugraben und dann kommt auch auf dieses Beet erst einmal Vlies und Häckselgut.

Auf dem Hochbeet ist dagegen alles gut. Zurzeit wachsen dort Grünkohl und noch einige Pastinaken, Kohlrabi, Möhren und Romanasalat sowie Rauke.

Schon als ich neulich die Zucchini- und Kürbispflanzen ausgerissen habe, entdeckte ich einen Riesen-Zucchino, der wohl die ganze Saison unter Blättern versteckt herangewachsen war. Den haben wir gestern Abend verzehrt. (Rezept folgt)

Schon am Donnerstag habe ich meine Tomatenpflanzen alle ausgerissen und zerkleinert auf dem Kompost entsorgt. Auch, wenn sie immer noch fleißig gewachsen sind und Seitentriebe produziert haben. Eine der „Howard German“-Stauden hat sogar noch geblüht.

Als ich mit den Tomaten beschäftigt war, habe ich entdeckt, dass die Passionsblume immer noch zwei Blüten und mehrere Knospen hat…

Also darf sie noch draußen bleiben… Und im Schattenbeet neben der Garage setzen im Moment eine blaue und eine weiße Aster Farbkleckse.

Und das war es erst einmal wieder. Bis bald und tschüß sagt

Christina

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