Blumen und neue Deko

Eigentlich wollte ich ja schon lange mal wieder etwas aus dem Harzer Garten berichten, aber irgendwie hatte ich entweder keine Zeit oder keine Lust. Oder das Wetter war einfach zu blöd. Aber heute bin ich mal durch den Garten gegangen und serviere Euch in den kommenden Tagen und natürlich heute ein paar Impressionen. Fangen wir mit den Zierpflanzen (oben eine Passionsblume) und einer Neuerwerbung an: Einer Gartendeko in Form einer Artischocke.

Auf dem Schattenbeet leuchtet in all dem Grün die neue Gartendeko: Eine Artischocke aus Polyresin.

Wie viele Gartenfreunde mag auch ich diese Deko sehr. Allerdings habe ich mich gefragt, was es damit auf sich hat, dass diese Pflanze in stilisierter Form in so vielen Gärten zu finden ist. Und meine Recherche im weltweiten Netz hat ergeben, dass die Artischocke seit alters her als Symbol von Reichtum und Wohlstand gilt. Daher rührt wohl auch ihre Beliebtheit, denn wer möchte nicht entweder demonstrieren, wie gut es ihm geht oder wünscht sich eben dieses?

An dieser Stelle (https://www.stadtmag.de/cms/witten/ausgabe-78-seite-57.html) gibt es detaillierte Informationen zu dem Gemüse, dass zur Familie der Disteln gehört. Auch ein Rezept ist dabei. So kommt die Pflanze ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Artischockenpflanzen wurden „in den Gärten des französischen Landadels noch bis zur französischen Revolution als Symbol von Reichtum und vornehmer Lebensart gehegt. Vielleicht hat auch der Glaube an eine aphrodisierende Wirkung zu ihrer Beliebtheit beigetragen – angeblich pflegte man die Töchter reicher Familien vor dem Genuss der exotischen Delikatesse zu warnen“, heißt es unter dem obigen Link zum Stadtmagazin Witten.

Angebaut habe ich diese Pflanze bisher nicht, aber wer weiß…

Angesichts des bisher sehr wechselhaften Sommers mit gefühlt vielen Regentagen bin ich froh, Euch eine nicht so sehr verregnete Rose zeigen zu können: Meine Strauchrose (Nostalgie) hat noch sehr viele Knospen.

 

Und auch die Semperviven in der Hofeinfahrt haben das Wetter bislang ganz gut überstanden. Einige schieben jetzt Blütenstände.

Für die kommende Woche ist ja wieder Regen angekündigt. Aber ich hoffe, es gibt genügend Lücken in den Wolkenfeldern, so dass ich im Garten weiter dem Giersch zu Leibe rücken kann. Das war meine Beschäftigung während der vergangenen sonnigen Tage.  Ausgraben, Zeitung und Pappe auf den Boden legen und alles mit großen Rheinkieseln abdecken. Oder mit den geschredderten Zweigen der Kerria. Die musste aus meinem Garten weichen. Denn die gefüllte Sorte, die meine Oma seinerzeit gepflanzt hatte, hat keinen Wert für Insekten. Als Ersatz habe ich die im vergangenen Jahr erstandene Aronia gepflanzt, die bislang im Topf gewachsen ist. Nun hoffe ich, dass sie zwischen Rhabarber und Efeu-überwachsenem Thujastumpf anwächst und vielleicht schon im nächsten Jahr mal Beeren trägt…

 

Bis bald und tschüß

Christina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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