alternatives Pflanzgefäß

Neue Babystube für Gurke und Co.

Da ja draußen so schlechtes Wetter herrscht, habe ich beschlossen, einiges Gemüse dieses Jahr in Vorkultur drinnen im Haus zu ziehen. Dazu hatte ich zwar die Sämereien und die nötige Menge an Substrat schon vorrätig, aber bei den Töpfen bin ich so langsam an meine Grenzen gestoßen. So kamen einige nicht alltägliche Gefäße zum Einsatz.

Zum Beispiel hatte ich einige größere Tomatenkinder (die ersten Pflänzchen, quasi die Vorschulkinder, stehen schon im Gewächshaus), aber keine Blumentöpfe in passender Größe. In der Garage fand ich dann einen schönen Stapel uralter Plastik-Bierbecher. Für den eigentlichen Zweck werden wir die nicht mehr benutzen, weil sie stark vergilbt sind. Also piekste ich mit einem scharfen Küchenmesser jeweils zwei kleine Löcher in die Becherböden und setzte die Tomatenkinder dort hinein. Das Substrat ist ausnahmsweise mal spezielle Tomatenerde. Mal sehen, ob sie damit besser wachsen… Oben drüber stülpte ich noch die schon im vorigen Jahr hergestellen Mini-Gewächshäuser.

Tomatenpflanzen

Tomaten: Alte Plastiktrinkbecher unten und die schon aus dem vorigen Jahr bewährten Mini-Gewächshäuser oben. Und dann ab auf die Fensterbank.

Die grüne Anzuchtschale, in der die Tomaten-Becher stehen, ist meine vorletzte. In die letzte kam Anzuchterde samt Kohlrabisamen. Und dann musste ich improvisieren. So hatte ich noch zwei Einsätze aus Aluminium von einem alten Dampfkochtopf. Da diese Einsätze unten Löcher haben, sind sie gut als Saatschalen geeignet. Den Boden legte ich mit jeweils einem Blatt Küchenpapier aus, damit die feine Erde nicht gleich durchrieselt und die Löcher verstopft. In die beiden Ensätze kamen Aussaaterde und Salatgurken- sowie Winterheckenzwiebelsamen (zu sehen oben im großen Beitragsbild).

Außerdem musste ich auch Plätze mit viel Licht finden. Da boten sich die Fenster beidseits der Haustür an. Dort habe ich vor Jahren ein Stangen- und Topf-Konzept vom Möbel-Schweden installiert. Eigentlich für Küchenkräuter. Aber dort knallt die Sonne im Sommer dermaßen drauf, dass nur in den übrigen Jahreszeiten Pflanzen gedeihen können. In diesem Fall sind es an vier Stangen (je zwei in jedem Fenster übereinander) Kürbis (Roter Zentner und Hokkaido), Zucchini und Honig-Melone.

Zwei Töpfe mit Zucchinisamen hängen an einer Stange im Fenster.

In Schalen und Töpfen sind außerdem noch untergekommen zwei Sorten Kapuzinerkresse und eine halbe Tüte Amaranthsamen.

Nicht alle der verwendeten Sämereien sind sortenfest, es sind zwei F1-Hybriden dabei (Gurke und Melone).

Nun bin ich gespannt, wie viele Samen auflaufen werden.

Bis bald und ciao

Christina

 

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