Start der ersten Garten-Projekte

Jetzt ist es wieder eine ganz Weile her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Aber untätig war ich deshalb nicht. Es hat zwar in letzter Zeit so viel geregnet, dass man schon glauben konnte, der Garten säuft irgendwann komplett ab, aber in der heute zu Ende gehenden Woche konnte ich doch einige Dinge erledigen. So habe ich die Kolkwitzie und den Hartriegel beschnitten und alte Stauden heruntergeschnitten. Im Haus mussten die Tomaten- und Paprikapflänzchen  pikiert werden. Außerdem haben mein Mann und ich heute damit begonnen, das Hochbeet hinter der Garage abzubauen.

Das hat rund vier Stunden gedauert, und es ist immer noch nicht ganz fertig. Denn das Beet (auf dem Foto ist die erste Reihe der Steinwände im Vordergrund noch zu sehen) befand sich schon einige Jahre an der Stelle. Es war das erste Hochbeet, das wir im Garten errichtet hatten. Die Außenwände bestehen aus lose aufgeschichteten Sandsteinblöcken unterschiedlicher Größe. Das Beet war ungefähr 60 Zentimeter hoch, zwei Meter lang und etwa 1,20 Meter breit. Die untere Schicht der Füllung besteht aus Bauschutt (den wir jetzt irgendwie dann doch los werden müssen), darauf hatten wir Gartenerde gepackt.

Nachdem ich diese Woche die Pflanzen vom Hochbeet herunter genommen hatte (viele Krokusse und Schneeglöcken, die ich alle in Gefäße packte und als Deko an den Hauseingang stellte, zwei mit Giersch verseuchte Frauenmantel-Horste und einige Akeleien, die im Müll landeten), setzten wir heute die Schaufel an. Mein Mann entfernte die ersten Sandsteine und lagerte sie auf dem Holzhof. Denn die Steine brauchen wir noch für ein neues Kräuterbeet. Ich begann derweil, die Erde aus dem Beet in eine Schubkarre zu sieben. Die gesiebte (und hoffentlich von allen Giersch-Wurzeln befreite) Erde schütteten wir auf das Hochbeet beim Gewächshaus, auf dem dann bald Gemüse wachsen wird. Irgendwann konnte ich nicht mehr, so dass mein Mann die Erde siebte und ich nur den Giersch rauszog, der sich manchmal durch das Siebe mogelte.

Kurz vor Ende dieser Aktion gruben wir gemeinsam die Kletterhortensie aus, die auf dem Beet an der Garagenwand wuchs. Der größte Teil war vor zwei Jahren im Winter abgestorben. Jetzt sägten wir die toten Äste ab, zogen die Pflanze raus, zupften den Giersch aus dem Wurzelballen, schnitten die Wurzeln etwas zurück und pflanzten die Hortensie neben der Terrasse am Haus wieder ein. Die größeren Wunden, die durch das Sägen entstanden waren, bestrich ich noch mit Wundverschluss. Dann ordentlich angegossen und fertig. Mal sehen, ob sie wieder anwächst.

Und wozu diese ganze Mühe, die mir jetzt schon schmerzende Arme und einen schmerzenden Rücken beschert hat? Wir brauchen hinter der Garage einen geräumigeren Platz für die Kompostwirtschaft. Dort steht ein Riesenhaufen und daneben ein Schnellkomposter. Wir wollen den Kompost in drei gleich große Abteile gliedern, die alle nebeneinander an der Garagenrückwand stehen sollen. Außerdem konnte man sich zwischen Hochbeet und Kompost wegen der Enge bisher kaum richtig bewegen.

Ehe alles so ist, wie wir uns das vorstellen, bleibt aber noch einiges zu tun. Besonders der wuchernde Efeu muss zum Teil beseitigt werden. Die Deutzie, die hinter meinem Mann auf dem Foto zu sehen ist, ist schon halb überwachsen. Das geht so gar nicht…

Wenn die Kompostecke fertig ist, lösen wir die Kräuterspirale auf und bauen an der gleichen Stelle ein rückenfreundliches Hochbeet für Kräuter. Außerdem soll rund um das Gemüsehochbeet der Rasen weg und dafür Platten gelegt werden. Und dann muss noch eine neuer Weg zum Kompost angelegt werden. Danach dürfte der Sommer zu Ende sein.

Wenn die Zeit noch reicht, werden wir zwischendurch die beiden Forsythien roden und an deren Stellen etwas anderes pflanzen. Eine Aronia steht schon in den Startlöchern. Sie ist noch ganz klein und wartet derzeit im Topf im Gewächshaus.

Und jetzt muss ich den Feldsalat aus dem Hochbeet putzen, den ich vor der Auffüllaktion noch geerntet habe…

 

Bis bald und ciao

Christina

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