Saisonstart im Kopf

Die Sonne scheint zwar, aber es liegt noch Schnee. Draußen kann ich also noch lange nichts machen. Weil wir ja aber auch in diesem Sommer Tomaten und vieles andere ernten wollen, habe ich mir gerade Gedanken darüber gemacht, was jetzt schon vorbereitet werden kann.

Auf meiner Wunschliste stehen sage und schreibe 19 verschiedene Gemüse (20, wenn man Busch- und Saubohne extra zählt), inklusive der Tomaten, zwei Obstsorten (die Erdbeeren, die ich letztes Jahr im Gewächshaus, im Frühbeet und in den Zierbeeten für den Winter einquartiert habe – und erstmals Zuckermelonen), sowie drei Kräuter/Blumen: Ringelblume, Kapuzinerkresse und Borretsch.

Das wird nicht einfach, die alle auf der sehr begrenzten Fläche unterzubringen, die unser kleiner Garten bietet. Dazu kommt, dass die Starkzehrer (also die Pflanzen, die sehr nährstoffreiche Erde brauchen) die Mittel- und Schwachzehrer bei weitem überwiegen. Hier habe ich sie mal aufgelistet:

Starkzehrer:

  • Paprika
  • Melone
  • Auberginen
  • Salatgurken
  • Tomaten
  • Möhren
  • Stielmus
  • Palmkohl
  • Pastinaken
  • Rote Bete
  • Mangold
  • Kürbis
  • Zucchini
  • Kohlrabi

In manchen Nachschlagewerken und Gartenblogs werden Möhren, Pastinaken, Rote Bete und Mangold zu den Mittelzehrern eingeordnet. Meine Erfahrung im letzten Jahr war, dass diese auf dem Mittelzehrerteil meines Hochbeetes gar nicht gut gewachsen sind. Deshalb werde ich sie dieses Jahr bei den Starkzehrern unterbringen. Im Gewächshaus werde ich Paprika, Melone, Auberginen und Salatgurken säen/pflanzen, die Tomaten kommen wie immer in große Kästen mit frischer Erde. Der Rest kommt auf das Hochbeet. Da ich nur wenige Mittelzehrer habe, werde ich zwei Drittel des Hochbeetes für die Starkzehrer reservieren.

Mittelzehrer:

  • Pflücksalate
  • Radieschen

Die Radieschen werden vielfach als Schwachzehrer bezeichnet, sind aber auf diesem Beetteil bei mir letztes Jahr nicht gewachsen. So rücken sie dieses Jahr eine Stufe auf.

Schwachzehrer:

  • Buschbohnen
  • Saubohnen
  • Feldsalat
  • Zuckerschoten
  • Erdbeeren

Außerdem habe ich noch eine Tüte Kerbelsamen. Da werde ich etwas in einer Pflanzschale aussäen. Kapuzinerkresse kommt unter den einen Apfelbaum, Ringelblumen säe ich überall im Garten aus und Borretsch kommt auf die Kräuterspirale, genau wie die Winterheckenzwiebel, von der ich auch noch eine Tüte voll Samen habe.

Vorgezogen werden sollen Tomaten und Paprika (ab sofort) sowie Zucchini, Kürbis und Melone (ab Anfang April).

Lauch essen wir zwar alle gerne, aber den anzubauen, lohnt sich wegen der langen Wachstumsphase und des Platzbedarfs nicht. Deshalb werde ich den künftig lieber auf dem Wochenmarkt kaufen, wenn ich welchen brauche. Bei der kleinen Fläche (neun Quadratmeter Hochbeet, eineinhalb Quadratmeter Frühbeet, ungefähr sieben Quadratmeter im Gewächshaus plus sechs, sieben Kästen) lohnen sich nur Gemüse, die man mehrfach beernten oder mehrfach aussäen kann, finde ich.

Und was plant Ihr so für dieses Jahr? Welche Erfahrungen habt Ihr mit Zuckermelonen gemacht? Das interessiert mich besonders, weil ich das erste Mal welche anbauen möchte. Also schreibt fleißig Kommentare, bitte!

Ciao und bis bald

Christina

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