Licht und Schatten

Zurzeit ist mein Rhipsalis-Kaktus mit gelben Blüten übersät (siehe oben). Welche Art es genau ist, weiß ich nicht. Ich vermute mal Rhipsalis aurea, wegen der Blütenfarbe.

Der Dezember hat mir positive und negative Überraschungen bereitet: Zum einen hatte ich nach unserem Urlaub angenommen, dass unser mit Blumengießen beauftragter Sohn den französischen Estragon schmählich vernachlässigt hatte und dieser deshalb vertrocknet war. Ich hatte ihn schon auf die Terrasse gestellt, um ihn beim nächsten Gang zum Kompost genau dort zu entsorgen. Aber dann vergaß ich dauernd, ihn mitzunehmen.

Und kurz bevor die ersten Nachtfröste kamen, fiel er mir wieder ein. Doch als ich nach dem Topf griff, schauten lauter zartgrüne Spitzen aus der trockenen Erde. „Na dann“, sagte ich zum ihm, „wenn Du so hart im Nehmen bist, darfst Du mit in die Küche.“ Dort stellte ich ihn ins Südfenster und goss ihn regelmäßig. Die grünen Spitzen entwickelten sich zu hellgrünen Trieben mit Blättchen dran. Doch vor einigen Tagen, um die Sonnenwende herum, begann der Estragon zu schwächeln. Zu wenig Licht und zu viel Wärme. Also habe ich ihn heute wieder „kalt gestellt“. Aber nicht nach draußen, sondern ins Gewächshaus. Das ist frostfrei und hell. Ich hoffe, dass das Kraut sich dort wieder erholt.

Schwächliche Triebe hat der Estragon gebildet. Wahrscheinlich wegen zu viele Wärme und zu wenig Licht.

Schwächliche Triebe hat der Estragon gebildet. Wahrscheinlich wegen zu viele Wärme und zu wenig Licht.

Erst wuchsen auch meine beiden Topfrosen gut, nachdem ich sie im Herbst in den Hausflur gestellt hatte. Ich musste zwar Blattlauskolonien bekämpfen, aber das gelang gut. Jetzt aber, haben sie fast alle Blätter abgeworfen und ich frage mich, ob das normal ist.

Die Topfrose sieht erbärmlich aus.

Die Topfrose sieht erbärmlich aus.

 

Dafür hat die Kamelie im Gewächshaus ihre erste Blüte aufgefaltet. Die habe ich allerdings heute nach fast drei Wochen (oder waren es vier?) auf dem Boden des Gewächshauses gefunden. Weil die Blütenblätter sich noch sehr stabil anfühlten, habe ich sie in ein mit Wasser gefülltes, altes Weinglas gesetzt und unten drunter einen Rosmarinzweig gelegt, der abgebrochen war. (Ob wohl irgend ein Tier im Gewächshaus überwintert? Von allein dürfte ein verholzter Zweig doch nicht abbrechen.)

Ansonsten sehen fast alle Pflanzen im Gewächshaus gut aus, nur die Zitrone muss ich mir unbedingt vornehmen. Ihre älteren Blätter sind ganz schwarz vor Rußtau.

Und zum Schluss hier noch ein Bild von einem wunderschönen Strauß, den mir meine Mutter zu Weihnachten geschenkt hat. Er ist für mich wie eine kleine Entschädigung dafür, dass meine eine Amaryllis schon geblüht hat und jetzt Blätter schiebt und die andere gar nicht erst blühen will.

Die Amaryllis-Blüten haben sich schon weit geöffnet. Mal sehen, wie lange sie halten...

Die Amaryllis-Blüten haben sich schon weit geöffnet. Mal sehen, wie lange sie halten…

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass es Euch viel Gesundheit und Erfolg bringt!

Ciao!

Christina

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2 Gedanken zu „Licht und Schatten

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