Neues Jahr, neues Experiment

Allen Lesern wünsche ich ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr, auch wenn dieses schon fast zwei Wochen „alt“ ist. Aber ach was, von wegen alt – das Jahr ist noch frisch, ebenso wie meine Pläne für dieses Jahr. Und ein neues Experiment in Sachen Edelkastanie mache ich auch gerade…

Eine der Maronen, so heißen Edelkastanien auch, hat beschlossen, nicht von uns Menschen gegessen zu werden, sondern zu einem Baum heranzuwachsen. Vor einigen Tagen zeigte sich ein kleiner Keim in der Mitte der Edelkastanie. Normalerweise sind Esskastanien ja so behandelt, das so etwas nicht passieren kann. Bei Wikipedia heißt es dazu: „… industriell weit verbreitet ist die Hydrotherapie: die Früchte werden für einige Tage in kaltem Wasser eingelegt, die Milchsäuregärung führt zu einer Konservierung der Kastanien, anschließend werden sie getrocknet. Weitere Konservierungsmethoden sind Trocknen, gekühlte Lagerung, Begasung mit Methylbromid, Lagerung unter Kohlendioxid-Atmosphäre und Tiefgefrieren.“

Unsere Esskastanie hat irgendeine dieser Methoden überstanden, ist nicht verdorben und keimt trotzdem. Die hellen Minitriebe sind allerdings etwas verbräunt, weil ich erst spät bemerkt habe, was sich da in der Tüte entwickelt. Ich habe die Kastanie heute morgen erst mal in Wasser gelegt, damit sie sich vollsaugen kann. Morgen früh kommt sie in Erde. Mal sehen, ob sie weiter wächst. Im Netz gibt es zahlreiche Tipps, wie man aus so einer Nuss (Edelkastanien zählen zu den Nüssen) eine Pflanze ziehen kann. Unter anderem bin ich hier fündig geworden und hier und hier. Selbst wenn sie also zwar wachsen, aber nie Früchte tragen sollte, ist sie immerhin noch eine Bienenweide.

Außerdem habe ich heute mal ein Rezept selber „erfunden“. Von der fertigen Speise habe ich leider kein Foto. War zu lecker und ganz schnell aufgegessen. Es handelt sich um ein

Pfannengericht mit Süßkartoffel und Rindermett:

Zutaten für 2 Personen:

1 Süßkartoffel, 2 mittelgroße Kartoffeln, Gemüsebrühe, eine kleine Stange Lauch, ein mittelgroße Zwiebel, zwei Hände voll frischer Champignons, ausreichende Rapsöl zum Braten, 250 g Rindermett, 4 bis 5 Esslöffel Tomatenmark, 1 Esslöffel Senf (mittelscharf), Salz, Pfeffer, Peperoncino (gemahlen)

Die Süßkartoffel und die Kartoffeln schälen, würfeln und in Gemüsebruhe oder leicht gesalzenem Wasser 10 Minuten lang kochen. Während dieser Zeit in einer großen Pfanne das Mett in dem Rapsöl krümelig braten und die Zwiebel schälen und würfeln sowie den Lauch und die Champignons in Scheiben schneiden. Zwischendurch das Mett immer wieder umrühen und mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn das Mett fertig gebraten ist, wird es in der Pfanne zur Seite geschoben. Auf der freien Hälfte der Pfanne Zwiebeln, Lauch und Pilze anschwitzen, eventuell mit einer Kelle Gemüsebrühe aus dem Kartoffeltopf ablöschen (dessen Inhalt müsste inzwischen gar sein). Den Pfanneninhalt 5 Minuten lang dünsten.

Tomatenmark, Senf und Peperoncino zugeben, alles gut verrühren. Wenn die Soße zu pastös ist, noch etwas Wasser zugeben. Zum Schluss Kartoffeln und Süßkartoffeln in die Pfanne geben, alles gut vermischen, fertig.

Ach ja, ich habe ja etwas von Plänen geschrieben: Also, unser Gewächshaus muss saniert werden. Es besteht ja fast komplett aus alten Fenstern, so dass der Bau nicht so teuer war. Ein großer Nachteil ist aber, dass die Fenster nicht dicht sind, so dass es hineinregnet. Das ist extrem ungünstig für die Kübelpflanzen, weil die Luftfeuchtigkeit so ewig zu hoch ist. Und anbauen kann ich eigentlich auch nichts, weil mir die Saat oder die Jungpflanzen wegfaulen. Deshalb wollen wir in diesem Jahr ein neues Dach auf das Treibhaus bringen. Baustoff der Wahl sind momentan Doppelstegplatten. Hat jemand damit Erfahrungen (Nutzen, Preise usw.)?

Guten Appetit und ciao, ciao!

Christina

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