Der Herbst zieht ein

Vor einigen Tagen bot mir Facebook an, eine Erinnerung aus dem vergangenen Jahr zu teilen. Ein Bild von einer großen Sonnenblume, im Hintergrund unser blühender Oleander. Da wurde mir erst einmal klar, wie sommerlich das Wetter letztes Jahr um diese Zeit noch war und wie kühl und regnerisch es dieses Jahr schon ist. Zumindest aber blüht unser Gartengeißblatt (oben) noch, und auch die Rosen und Stockrosen haben noch Blüten. Nur erntemäßig geht es jetzt doch ziemlich schnell dem Ende zu.

Vor zwei Wochen sahen etwa die Tomaten noch so aus:

Glatt und glänzend liegen Tomaten verschiedener Sorten auf dem Tablett.

Glatt und glänzend liegen Tomaten verschiedener Sorten auf dem Tablett.

Gestern habe ich auch wieder Tomaten gepflückt. Aber der Regen der vergangenen Tage hat sie vielfach platzen lassen (oberer Korb), und die Blütenendfäule ist natürlich auch nicht verschwunden (die gelbe Tomate rechts im unteren Korb).

Diese Tomaten haben zum Teil viel Regen abbekommen.

Diese Tomaten haben zum Teil viel Regen abbekommen.

Die Zwiebeln aus dem Frühbeet habe ich alle herausgenommen. Auch die dicken Bohnen, die dort im Sommer wuchsen, sind schon entfernt. Im Frühbeet habe ich nochmals Mangold ausgesät und hoffe, dass dieser besser kommt als der auf dem Hochbeet vom Frühjahr. Von diesen Samen sind tatsächlich ganze drei aufgegangen. Und die Pflanzen sehen aus, als seien wir jetzt mal gerade im Mai und nicht im September.

Die Zwiebeln trocknen im Korb.

Die Zwiebeln trocknen im Korb.

Das Hochbeet habe ich so weit abgeräumt. Es stehen noch die Erdbeeren, von denen ich alle alten Blätter abgeschnitten habe, die Rote Bete und einige Steckrüben (die auch nicht wirklich gut aussehen). Ach ja, und der Knoblauch, den man vorne im Hochbeet sieht, der steht auch noch.

ernteDSCI4364Einen ganz guten Erfolg haben wir allerdings mit den Kartoffeln in den Maurerkübeln gehabt. Eigentlich wollte ich im Frühling die total verkeimten Kartoffeln aus dem Korb in der Küche wegwerfen. Mein Mann packte allerdings etwas alte Erde von einem Hügel beim Holzlager in fünf Maurerkübel, verteilte die Kartoffeln (je drei) in die Kübel und schüttete jedes Mal Erde nach, wenn die grünen Triebe wieder gewachsen waren. Im Sommer, als es lange trocken war, bekamen sie ab und an mal einen Guss aus der Kanne. Ansonsten kümmerten wir uns nicht drum. Und gestern leerten wie die letzten zwei Kübel. Das ist das Ergebnis aus anfangs sechs Kartoffeln:

Linda

Linda

Ganz gut dafür, dass wir fast nichts getan haben, oder? Mal sehen, ob ich im nächsten Jahr noch mehr Kartoffeln auch auf den Beeten anbaue. Geschmeckt haben sie bislang jedenfalls sehr gut.

Gespannt bin ich auch, ob wir noch eine gute Möhren- und Feldsalaternte bekommen. Beides habe ich auf den freien Flächen im Gewächshaus gesät. Die ersten Keimblättchen sind schon zu sehen. Auch die Gurken werde ich vielleicht bald entfernen müssen. Die haben Mehltau. Aber jetzt habe ich erst einmal nur die Blätter entfernt und die letzten Schälgurken dran gelassen. Vielleicht werden die noch. Dann hatten wir wenigstens einige dieses Jahr, und im nächsten Jahr kommen sie dann an eine andere Stelle.

Bis bald und ciao sagt

Christina

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Ein Gedanke zu „Der Herbst zieht ein

  1. birthesgartenzeiten

    Hallo Christina,
    die Tomaten leiden natürlich bei dem Regen. Aber es ist ja schon wieder etwas trockener und sogar sonnig, da geht noch was 😉 Die Kartoffelernte as den Eimern war ja wohl wirklich eine Überraschung :-). Herzliche Grüße, Birthe

    Antwort

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