Erbsen und Möhren

Die Erbsen mussten jetzt endlich mal gepflückt werden. Also machte ich mich am Abend daran und setzte mich dann auf die Terrasse, um sie zu pulen. Was soll ich sagen? Nach drei Stunden hatte ich ein Kilogramm der schmackhaften Kullern in der Schale. Aber zwischendurch war ich echt genervt. Jede dritte Schote war bewohnt von so hellen Maden mit schwarzen Köpfen.

erbsenDSCI4083

Eine kleine Recherche im Netz brachte es dann an den Tag. Es handelt sich um den Erbsenwickler. Das Gemeine ist, dass man den Befall von außen nicht erkennen kann. Die Samen werden in den grünen Hüllen von den Larven zerfressen. Man sieht es erst, wenn die Schote geöffnet wird.

Der Erbsenwickler ist ein nur bis zu 1,5 Zentimeter gelb-brauner Falter, der  in einem Kokon im Boden überwintert, sich dort im Mai verpuppt und Ende Mai/Anfang Juni blühende Erbsen ansteuert. Windschattenlagen sind bei ihm besonders begehrt. Die Eier legt er ab Mitte Juni bis Mitte Juli an Triebspitzen, Blättern und Kelchblättern ab. Nach sieben Tagen bohren sich jeweils ein bis zwei Raupen in die sich streckende Hülse. Das Loch vernarbt. In der Hülse befressen die Raupen drei bis vier Körner. Werden diese hart, verlassen die fett gefressenen Raupen die Hülse durch ein Bohrloch in Richtung Boden oder sie warten, bis sich die Hülsen von selbst öffnen.

Ich hätte ein Foto machen sollen von einer befallenen Schote, aber ich fand es einfach zu eklig. Ein Foto gibt es aber hier.

Dafür waren meine ersten Möhren aus dem Hochbeet fast makellos:

möhrenDSCI4088

Macht es alle gut!

Christina

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