Im Herbst hatte ich vergessen, die alten Erdbeerblätter zu entsorgen. Jetzt musste es sein.

Die ersten „richtigen“ Gartentage

Am Freitag und Samstag haben mein Mann und ich erstmals in dieser Saison richtig lange im Garten gewerkelt. Während mein Mann das Hochbeet vorbereitete und dabei ganz schön ins Schwitzen kam, kümmerte ich mich um eine Arbeit, die ich im Herbst schlicht vergessen hatte.

Die Erdbeepflanzen, die gemeinsam mit einem Stachelbeerbusch in einem Betonring „wohnten“ mussten weichen. Sie nahmen überhand und der Stachelbeere Raum, Luft und Nährstoffe. Die Stachelbeere hatte im vorigen Sommer dadurch kaum getragen. Also grub ich alles vorsichtig aus, was darunter wuchs. Die alten Erdbeerpflanzen teilte ich und legte sie beiseite. Die Kindel legte ich dazu. Als ich am Samstag nachzählte, hatte ich rund 120 Pflänzchen! Kein Wunder, dass die Stachelbeere nicht richtig gut aussah. 50 Pflanzen bekam ich im Hochbeet und im Gewächshaus unter, einige zwischen den Blumen in den Beeten. Ein Dutzend schenkte ich dem Nachbarn, aber 30 sind immer noch übrig. Vielleicht freut sich die Klassenlehrerin meines Sohnes darüber, denn sie leitet eine Schulgarten-AG…

Erster Schritt für das neu befüllte Hochbeet: Erdbeerpflanzen an die Außenkanten gesetzt.

Erster Schritt für das neu befüllte Hochbeet: Erdbeerpflanzen an die Außenkanten gesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdbeerpflanzen in einem großen Topf. Als Übertopf dient eine alte Mülltonne.

Erdbeerpflanzen in einem großen Topf. Als Übertopf dient eine alte Mülltonne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem habe ich noch die Paprikapflanzen ins Gewächshaus gepflanzt, Gurken und Radieschen gesät und die Kohlrabipflänzchen pikiert. Die habe ich auch gleich an Ort und Stelle ins Gewächshausbeet gesetzt.

Die Paprika-Pflanzen an ihrem neuen Standort im Gewächshausbeet.

Die Paprika-Pflanzen an ihrem neuen Standort im Gewächshausbeet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewächshausbeet mit Kohlrabi (vorne, ganz klein), und Erdbeerpflanzen (hinten). Noch nicht zu sehen sind die Gurken, die ich am Gitter gesät habe.

Gewächshausbeet mit Kohlrabi (vorne, ganz klein), und Erdbeerpflanzen (hinten). Noch nicht zu sehen sind die Gurken, die ich am Gitter gesät habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und bevor am Samstagnachmittag der große Regen kam, habe ich noch schnell den Beinwell unterm Apfelbaum etwas dezimiert. Der wucherte derart, dass ich die Hälfte ausgegraben und vorsichtshalber in der Mülltonne entsorgt habe.

Der Beinwell blüht bestimmt morgen, wenn das Wetter so bleibt.

Der Beinwell blüht bestimmt morgen, wenn das Wetter so bleibt.

Der Rhabarber kommt in die Gänge.

Der Rhabarber kommt in die Gänge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Darunter kam dann der Rhabarber zum Vorschein und einige kleine Primeln, die im vorigen Frühjahr dort gepflanzt hatte. Jetzt denke ich drüber nach, ob ich die Primeln nicht lieber unter die Stachelbeere pflanze, damit sie nicht vom Beinwell vollends überwältigt werden.

 

Ciao

Christina

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s