Tomaten-Babys

Endlich habe ich es geschafft, die Tomaten-Sämlinge in größere und vor allem höhere Töpfe zu setzen. Nächsten Jahr werde ich wohl nicht so früh mit der Aussaat beginnen. Die Pflänzchen werden wegen des Lichtmangels immer so lang.

Aber seht selbst:

Aus den Saattöpfchen im Hintergrund nehme ich die Pflänzchen mit einem langstieligen, alten Joghurtlöffel vorsichtig heraus und setze sie in den größeren Topf.

Aus den Saattöpfchen im Hintergrund nehme ich die Pflänzchen mit einem langstieligen, alten Joghurtlöffel vorsichtig heraus und setze sie in den größeren Topf.

Dann fülle ich vorsichtig Erde ein und stütze den Tomatenstängel dabei leicht mit einem Finger ab, damit er gerade bleibt.

Dann fülle ich vorsichtig Erde ein und stütze den Tomatenstängel dabei leicht mit einem Finger ab, damit er gerade bleibt.

Eigentlich ist es ganz einfach. Mit etwas Geduld und Fingerspitzengefühl hat man die Pflänzchen ziemlich schnell umgesiedelt. Die Erde in den Töpfen drücke ich vorsichtig an, bis sie ungefähr 1,5 bis 2 Zentimeter unterhalb des Topfrandes ist. Wenn das geschafft ist, klebe ich Etiketten an die Töpfe. Dann gieße ich (auch schön vorsichtig) an. Die Erde sollte gut feucht, aber nicht quatschnass sein. Anschließend stelle ich die Töpfe in Saatschalen oder einfach in die Hauben, die vorher die Saatschalen abdeckten und stelle alles wieder zurück in die Fensterbank:

Das werden mal Grüne Zebras. Wenn sie gut wachsen, werden die Früchte dick und rund und bekommen grüne Streifen auf der gelben Haut.

Das werden mal Grüne Zebras. Wenn sie gut wachsen, werden die Früchte dick und rund und bekommen grüne Streifen auf der gelben Haut.

Außer den Grünen Zebras habe ich gestern noch umgetopft; Andenhörnchen (9 Stück), Cherrytomate (leider ist bisher nur ein Samen aufgegangen) und Italienische Flaschentomate (auch bisher nur eine).

Und als ich heute zu den Pflänzchen geschaut habe, ist mir mein Hibiskus aufgefallen. Er sah den ganzen Winter über ziemlich schäbig aus, weil er in der dunklen Jahreszeit fast alle Blätter abwirft. Vor einigen Tagen kriegte er aber, auch wie jedes Jahr um diese Zeit, wieder ganz viele neue Blätter. Und siehe da, auch Knospen hat er angesetzt, von denen heute zwei offen sind.

babyDSCI3238

Mit diesem schönen Anblick sage ich erst einmal

ciao und bis bald

Christina

 

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14 Gedanken zu „Tomaten-Babys

  1. Pfefferschote

    Ja, besser ist, im März erst damit zu beginnen, da gebe ich Dir völlig recht. Ich säe sie erst ab 15. März aus, aber vielleicht hast Du dann ja dafür eine frühere Ernte. 🙂

    Antwort
    1. tibor42 Autor

      Na ja, so viel früher nicht, glaube ich. Aber wir haben hier im und am Harz fast immer ein raues Klima. Es gibt selten mal einen Sommer, wie ihn Tomaten (und ich auch) lieben: Mit viel Sonne und richtig warm bzw. heiß. Deshalb habe ich immer früh mit der Aussaat angefangen, damit die Pflanzen schon schön groß und kräftig sind, wenn sie raus kommen. Meistens säe ich Tomaten Mitte/Ende Februar. Diesmal wollte ich früher anfangen, weil mir bei der BUND-Tauschbörse am 1. Mai mal gesagt wurde, dass man schon im Januar anfangen kann. Aber die scheinen das dann wohl im beheizten Gewächshaus zu machen. Und das ist mir zu teuer, ehrlich gesagt. Denn wenn ich mein Gewächshaus auf 20 Grad heizen würde, bräuchte ich jede Menge Strom. Jetzt gerade hat es bei Frost so um plus drei/vier Grad und tagsüber so sechs bis sieben. Das reicht für die Kübelpflanzen gut hin, und die Radieschen wachsen dabei auch ganz gut. LG Christina
      PS: Schön, dass es Dir wieder besser geht!

      Antwort
  2. Pfefferschote

    Hallo Christina, erstmal Danke nochmal für die Genesungswünsche, freut mich. 🙂
    Habe heute tagsüber so viel geschlafen, dass es wohl eine Nachtschicht wird. Ich hätte da noch einen Tipp: pflanz die frühen Tomaten „tiefergelegter“ in noch höhere Töpfe um, so dass die Blätter nur noch etwa 2 bis 3 cm über der Erde stehen und deren „gegeilter“ Stiel noch tiefer in der Erde ist. Die höheren Plastiktöpfe dafür gibt es auch kostenlos in Gärtnereien, dort werden sie oft einfach nur weggeworfen, Stichwort ist „Plastik-Rosentöpfe“. Ein Gewächshaus braucht man zu früher Anzucht auch nicht unbedingt, aber: oft kosten Tageslicht-Neonröhren plus Halterungen zum selbst zusammenbauen im Baumarkt nur kleines Geld. Das kostet auch nicht recht wenig Strom bei Betrieb, ich habe zwei 18 Watt-Tageslicht-Leuchtstoffröhren) und suchte selbst jahrelang nach einer günstigen Lösung zur Anzucht. Die Fensterbänke mit Westseite in meiner Wohnung genügen den Pflänzchen nicht. Vielmehr: eigentlich habe ich sogar nur eines, wo auch Sonne hineinscheint zu Jahresbeginn.. Das andere Fensterbrett gehört meiner Tochter, da darf ich nichts hinstellen.. Viel Erfolg Deinen Kleinen, wird schon und ich bin gespannt auf Erntebilder. LG, Corjnna 🙂

    Antwort
      1. tibor42 Autor

        Hallo Corinna,

        meine Tomaten stehen in zwei Fensterbänken auf der Südseite. Hat bisher eigentlich immer ganz gut hingehauen. Ich überlege zurzeit, dass ich ein beheiztes Anzuchtbeet im Gewächshaus schaffen möchte. Da hätte ich mehr Platz als im Wohnhaus. Denn ich möchte eigentlich nicht nur Tomaten, sondern vielleicht auch noch anderes Gemüse vorziehen. Aber danke für den Tipp mit den Tageslichtlampen. Die wären vielleicht eine Übergangslösung, wenn ich das mit dem Anzuchtbeet nicht gleich hin bekomme. LG Chistina

      2. Pfefferschote

        Auch eine gute Idee, das mit dem beheizten Anzuchtbeet. Ersetzt halt nur nicht das Licht, eventuell schießen sie dann auch wieder. Ich säe alles außer meinen Chilis ab Mitte März im Gewächshaus aus, wenn es bis dahin steht (zeihe doch mit meinem Garten um). Habe dort dann aber eine kleine Heizung stehen, so ein Paraffin-Ding. Das kostet auch nicht so viel. 🙂

      3. tibor42 Autor

        Liebe Corinna, sag mal, lebst Du eigentlich online? Deine schnellen Antworten verblüffen mich immer wieder. Toll! (Ich habe sonst nur noch eine alte Schulfreundin, die auf FB auch immer so schnell ist. Aber die lebt in der Tat online.)

        Das mit der Paraffin-Heizung hatten wir auch überlegt, aber wir haben uns dann doch für Elektroheizung mit Umluft entschieden. Aber wir haben natürlich auch den Vorteil, dass der Garten gleich am Haus ist und nicht, wie bei Dir, in einer Gartenanlage. 🙂

        LG Christina

      4. Pfefferschote

        Liebe Christina, das war absoluter Zufall. Ich bin doch diese Woche krank geschrieben und eben musste ich etwas ausdrucken. 😀
        Den Reader habe ich aber auch oft im Hintergrund offen, deshalb sah ich es gleich. 🙂
        Ich beneide Euch um den Garten am Haus, das hätte ich auch sehr gerne.
        LG, Corinna

      5. tibor42 Autor

        Aha, so ist das. Ja, ich finde es auch sehr komfortabel, den Garten am Haus zu haben. Obwohl, manchmal wünsche ich mir, noch einen Schrebergarten zu haben für Experimente und so. Unser Garten ist ja mit seinen ca. 120 Quadratmetern doch sehr klein. Und für Gemüseanbau habe ich insgesamt nur etwa 18 Quadratmeter (Gewächshaus, Frühbeet, Hochbeet) plus ungefähr 5 Quadratmeter für Kräuter (die Spirale). Da ich aber ja auch noch berufstätig bin, reicht es arbeitsmäßig eigentlich hin. LG Christina

      6. tibor42 Autor

        Danke für die nette Einladung! Da müssen wir mal direkt mailen. Einen Termin müssen wir wohl längerfristig machen, weil ich an manchem Wochenende arbeiten muss. Das Los einer Redakteurin halt…

        Viele Grüße

        Christina

      7. Pfefferschote

        Ich arbeite auch 92 % jeden Tag, beginne jedoch meist recht früh am Morgen, damit ich mehr Zeit im Garten verbringen kann. Nachmittags ist auch knapp bemessen alles, virtuelle Ideen würde ich aber auch versuchen umzusetzen. Schick sie mir, ich teste es dann gerne. 🙂

      8. Pfefferschote

        Ja, ich habe (außer meine Chilis) nur noch Bio-Saatgut für den Garten. Teils zum Erhalt alter Sorten, habe sie aber noch nicht in einer Liste erfasst. 🙂

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