Der erste „richtige“ Schnee

Gestern Abend und noch in der Nacht schneite es, und das weiße Zeug blieb sogar diesmal liegen. Schätzungsweise sechs, sieben Zentimeter Schnee waren es heute am Morgen, allerdings taute ein Teil über den Tag hinweg wieder ab. Wir hatten mittags plus vier Grad. Aber im Garten ließen sich einige nette Fotos machen, weil nämlich auch die Sonne die Güte hatte, ein paar leuchtende Strahlen zu schicken.

Das fand ich schon schön, weil es in den vergangenen Wochen überwiegend grau und dunkel war, was man auch den Tomatensämlingen ansieht, deren Bild weiter unter zu finden ist. Die Sämlinge recken sich nach dem spärlich einfallenden Tageslicht, obwohl sie schon in einem Südfenster stehen. Eigentlich müsste ich sie dringend in höhere Gefäße setzen, damit sie nicht gleich umfallen. Mal sehen, ob ich das morgen, am Sonntag, noch schaffe.

Viel mehr gibt es derzeit nicht zu berichten, so richtig etwas machen kann man bei dem Wetter ja nicht. Vor einigen Tagen mussten wir allerdings nachts noch aktiv werden. Nachdem irgendwann mein Mann das unter dem Rasen verlaufende Stromkabel für Licht und Heizung im Gewächshaus mit einem Spaten „angekratzt“ und notdürftig mit Isolierband geflickt hatte, fiel uns beim Nachhausekommen von einer Geburtstagseinladung auf, dass schon auf dem Hof kein Licht brannte (wir haben am Anbau eine helle Lampe angebracht, als vor Jahren ein Brandstifter in unserem Ort sein Unwesen trieb). Beides, diese Lampe und das Gewächshaus hängen an der gleichen Sicherung. Also mussten wir erneut ein Provisorium basteln. Das besteht jetzt aus der Verlängerungsleitung, die mein Mann aus den schier unerschöpflichen Beständen in seiner Werkstatt holte. Denn einige unserer Kübelpflanzen vertragen zwar ausnahmsweise mal leichte Minusgrade, aber nicht dauerhaft. In die Gewächshaustür sägte mein Mann am nächsten Tag einen Spalt, in den das Kabel passt. So können wir die Tür schließen, und die Heizung läuft. Das müssen wir im Frühling dann dauerhaft und solide reparieren.

Hier nun die Schneebilder und die klitzekleinen, aber langen Tomaten:

Dicke Schneehauben liegen auf den verbräunten Blüten der Fetthenne.

Dicke Schneehauben liegen auf den verbräunten Blüten der Fetthenne.

Im rechten Teil des Hochbeetes habe ich Vlies und darunter noch Hecke ausgelegt, um die Mangoldwurzeln etwas zu schützen.

Im rechten Teil des Hochbeetes habe ich Vlies und darunter noch Hecke ausgelegt, um die Mangoldwurzeln etwas zu schützen.

In der Ecke von Hauswand und Glasabtrennung stehen meine Semperviven. Bis jetzt sehen sie gut aus.

In der Ecke von Hauswand und Glasabtrennung stehen meine Semperviven. Bis jetzt sehen sie gut aus.

And the winner is: Grünes Zebra. Acht von zwölf Samen gingen auf (rechte Reihe). Links wachsen Andenhörnchen. In den mittleren Reihen (italienische und Cherry) tut sich bisher nichts.

And the winner is: Grünes Zebra. Acht von zwölf Samen gingen auf (rechte Reihe). Links wachsen Andenhörnchen. In den mittleren Reihen (italienische und Cherry) tut sich bisher nichts.

Und zum Schluss noch mal Schnee...

Und zum Schluss noch mal Schnee…

schneeDSCI3193

Ciao und bis bald

Christina

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s