Ist das Kunst, oder kann das weg?

Den Anfang für die neue Gartendekoration setzte ein Tag im vergangenen Jahr, als mein Mann Brennholz aus dem Wald geholt hatte und es zusammen mit einem unserer Söhne spaltete und aufstapelte. Dabei fiel ihnen ein Stück ins Auge, das wie ein Riesen-Nadelöhr geformt war. Im letzten Augenblick entschloss sich mein Mann, dieses Stück für etwas Besonderes aufzuheben und es nicht für den Kamin zu zerkleinern.

So stand es monatelang in einer Ecke unseres Holzhofes, bevor wir uns beim Tag der offenen Gartenpforte daran erinnerten. In einem Garten in Bad Harzburg sahen wir einige Glasklumpen, die die Gartenbesitzer zum Teil auf den Stümpfen abgesägter Nadelgehölze platziert und mit einem transparenten Baukleber (von Soudal) befestigt hatten. Zuvor hatte uns schon im vergangenen Jahr die Kunstausstellung von Olafur Eliasson begeistert, die nach der Verleihung des Goslarer Kaiserrings an ihn im Mönchehaus Museum für moderne Kunst zu sehen war. Die Objekte von Eliasson, bei denen er das Tageslicht mit einbezog, hatten uns am besten gefallen.

So entstand die Idee, unser Holzstück mit Glasbruch auszustatten, in dem sich das Sonnenlicht brechen würde. Wir fuhren nach Derenburg in die dortige Glasmanufaktur „Harzkristall“ (www.harzkristall.de) und holten dort Glasbruch.

Zunächst müssen Standort und Höhe für das Stück ausgesucht werden.

Zunächst müssen Standort und Höhe für das Stück ausgesucht werden.

Zuhause suchten wir zunächst den richtigen Platz für das Kunstwerk. Dann schnitt mein Mann aus Eisenstangen drei genügend lange Stücke zurecht. Diese drei Stangen verschweißte er an einigen Stellen miteinander. In das Holzstück bohrte er von unten eine passende Öffnung. Die Eisenstangen wurden mit einem schweren Hammer gut 60 Zentimeter tief in den Boden gerammt, das Holz aufgesteckt. Oben drauf legten wir einen klaren Glasbrocken, in der Öffnung klemmt ein gelber. Noch sind wir nicht sicher, ob wir alles so lassen, deshalb haben wir das Glas noch nicht festgeklebt. Vielleicht fahren wir demnächst nochmals nach Derenburg und versuchen, Glasbrocken in anderen Farben zu bekommen.

Morgens bricht sich das Licht besonders gut.

Morgens bricht sich das Licht besonders gut.

Ciao und bis bald

Christina

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Ein Gedanke zu „Ist das Kunst, oder kann das weg?

  1. Pingback: Rückblick auf mein Garten(halb)jahr im Blog | Harzer Garten

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