Tomaten und Co.

Während außerhalb meines Arbeitszimmers eine E-Gitarre zu hören ist (mein Sohn nimmt seit einigen Tagen mit seiner Band The Irreformables eine CD auf), und während es gerade draußen schon wieder immer bewölkter wird, versuche ich mal zu beschreiben, was im Garten gerade so an Essbarem heranwächst:

Heute Vormittag habe ich ein Dutzend Rote Bete geerntet. Erstens, weil ich Platz auf dem Hochbeet brauchte für die Rettichsaat und zweitens, weil die Dinger stellenweise doch zu eng beieinander standen. Daraus wird demnächst eine schöne Rote-Bete-Suppe mit Meerrettich werden. Außerdem habe ich noch ein halbes Dutzend Kohlrabis rausgezogen und die letzte Reihe Möhren (im Hochbeet, im Frühbeet stehen noch welche), Besonders die Möhren haben es unserem Beagle Anton angetan: Ungeduldig von einem Vorderbein aufs andre trippelnd, stand er neben mir am Hochbeet und wartete, bis ich ihm eine gab. Er hat natürlich nur die allerkleinsten und eine ganz große, die geplatzt war, bekommen, die schönen Möhren will die Chefin lieber selber essen…

So schaut Anton immer, wenn er etwas haben will.

So schaut Anton immer, wenn er etwas haben will.

Rettich, Radieschen, Feldsalat und Chinakohl habe ich dann auf den leeren Plätzen im Hochbeet und im Gewächshaus gesät. Eigentlich wollte ich ja auch Kohlrüben säen, aber da hatte ich mich im Frühjahr wohl verguckt. Auf der Samentüte steht, man soll sie im Mai aussäen, ich hatte gedacht, ich hätte damit bis September Zeit. Na ja, gibt es halt im nächsten Jahr erst welche.

Die gelben Wildtomaten an der Terrasse kann man schon nach und nach ernten, und auch die dort stehende Strauchtomate liefert langsam mal ein paar der kleinen, roten Früchte.

Die Wildtomaten reifen nach und nach

Die Wildtomaten reifen nach und nach

An der Wand des Anbaus, hinter der in meiner Kindheit der Schweinestall und heute unsere Werkstatt ist, wachsen riesige Fleischtomaten („Zieglers Fleisch“) heran.

gartenDSCI2375 Die Fleischtomaten sind noch grün

Die Fleischtomaten sind noch grün

Einen Schritt weiter am Schuppen ziehen wir Andenhörnchen und Grünes Zebra. Diese drei Sorten haben wir am 1. Mai bei der Tomatenbörse des BUND erstanden, die seit zehn Jahren immer an diesem Tag auf dem Schulhof des Ratsgymnasiums in Goslar organisiert wird. Gut, dass wir damals diese Pflanzen noch zusätzlich gekauft hatten, denn meine eigene Saat mit Samen aus dem Baumarkt war überhaupt nicht gut geworden.

gartenDSCI2376 Andenhörnchen

Andenhörnchen

gartenDSCI2377 Grünes Zebra

Grünes Zebra

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja, und dann haben wir gestern die erste nennenswerte Brombeerportion abgepflückt. Die Pflanze  haben wir vor Jahren von einer Freundin geschenkt bekommen. Netterweise durften wir sie auf dem Grundstück unserer Nachbarn einpflanzen, damit sie an unserem Maschendrahtzaun entlangranken kann. Auf unserer Seite ist nämlich die Garagenzufahrt, und die ist mit Betonsteinen gepflastert.

gartenDSCI2393 Die Brombeeren am Zaun sind soweit

Die Brombeeren am Zaun sind soweit

Erste Ernte mit mehr als 200 Gramm

Erste Ernte mit mehr als 200 Gramm

Dann bin ich noch schnell ins Gewächshaus zum Gießen und siehe da, zwei prächtige Gurken hingen herab.

gartenDSCI2387 Gurken

Gurkenernte, juchhu! Die untere auf dem Bild ist fast 30 Zentimeter lang und ordentlich dick.

gartenDSCI2383 Zucchini

Ein neuer Zucchino. Aber diese Sorte ist nicht so ertragreich.

Der Zucchino darf noch ein bisschen wachsen. Aber morgen nehme ich den bestimmt auch ab, sonst wird er mir übers Wochenende zu groß.

Ciao

Christina

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